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„Wer Instrumente der Gewalt produziert und/oder die Wirtschaft eines Landes ausbeutet, erntet Flüchtlinge“

Dieser Ausspruch war letztes Wochenende auf einem Transparent bei den Aktionstagen „Fluchtursachen bekämpfen – Waffenexporte stoppen“ zu lesen. Diese fanden vom 19. bis zum 22. August am Bodensee statt und wurden vom Netzwerk refugees4refugees (mehr hierzu: https://refugees4refugees.wordpress.com) und verschiedenen zivilgesellschaftlichen und politischen Organisationen initiiert. Auch die DIE LINKE, Linksjugend [’solid] und dielinke.sds aus Konstanz waren mit dabei.

Ausgehend von einem Camp mit Aktivist*innen und Geflüchteten in Konstanz wurde vor den Waffen- und Rüstungsfirmen ATM (Konstanz), Mowag (Kreuzlingen/CH) und Diehl (Überlingen) demonstriert. Weil es am Bodensee selten eine linksradikale Demo gibt, hatten die Waffenfirmen ihren Sicherheitsdienst verstärkt und ihre Zulieferungen abgesagt. Aufgrund der gespenstischen Leere hatten viele Aktivist*innen zum Teil auch den Eindruck, als hätten die Mitarbeiter*innen frei bekommen. In der bürgerlichen Meinung ist eine Demo der radikalen Linken eben immer auch eine Riot-Demo. Riots gab es nicht, aber lautstarke Parolen und klare wie fundierte Redebeiträge. Deren Kernaussage: Es reicht nicht, die Symptome zu bekämpfen, also ausschließlich ehrenamtliche Flüchtlingshilfe zu leisten. Auch die Fluchtursachen, worunter Waffenexporte zählen, müssen angegangen werden. Flüchtlingshilfe muss politischer werden, und nicht immer nur Versäumnisse des Staates in der Betreuung und Hilfe von Geflüchteten ausgleichen.

Eine ausführlichere Berichterstattung gibt es hier:

„Wir sterben für eure Privilegien“

Wenn Geflüchtete sich organisieren

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Bunt gefächert – CSD in Karlsruhe

CSD_gefaechert Bereits am Samstag, den 30.05.15 schlängelt sich die farbenfrohe 5. CSD-Parade durch die Karlsruher Innenstadt. Die Linksjugend [‘solid] wurde von der LAG Queer und der Linken Karlsruhe ganz herzlich auf ihren Paradewagen eingeladen! 🙂
DIE LINKE zeigt Flagge für die Rechte von LSBTTIQ-Menschen und zeigt Gesicht gegen Diskriminierung, rechte Hetze und für gelebte und respektierte Vielfalt von Liebe, Geschlecht, Partnerschaft und Familie. Die Auseinandersetzung um die Reform der Bildungspläne an den Schulen und die Umsetzung eines AktionsplansCSD 2014-28 für Akzeptanz und gleiche Rechte in Baden-Württemberg hat vor Augen geführt, wie weit die Wegstrecke noch ist, bis alle Menschen in ihrer  Einzigartigkeit geachtet werden und angstfrei leben können.
Bitte kommt deshalb zahlreich und unterstützt die Parade. Der Festzug startet um 14.00 Uhr am Stephanplatz (Nahe Haltestelle Europaplatz). Für alle die bereits beim Aufbau des Wagens helfen können –  und jede helfende Hand ist Willkommen! -, wir treffen uns um 12.30 Uhr vor Ort.
Politik ist selten mit soviel Spaß verbunden, es lohnt sich also. 😉

No Pegida Stuttgart

nopegidastuttgartDie rassistische PEGIDA-Bewegung will nun auch in Stuttgart auf die Straße gehen.
Zu der ersten Kundgebung gegen PEGIDA im Januar haben rund 8000 Menschen auf dem Schlossplatz in Stuttgart unter dem Motto: „Flüchtlinge sind willkommen! Gegen Pegida, Rassismus und Hetze“ ein klares Statement abgeliefert und das obwohl PEGIDA in Stuttgart nicht aktiv war.
Wir müssen wohl noch deutlicher werden – Stuttgart sagt NO zu PEGIDA!
Beginn der Kundgebung ist am 17.05.2015 um 13:30 Uhr in der Verlängerung der Eberhardstraße (zwischen Königstraße und Tübinger Straße)
Es wird Reden und ein kulturelles Rahmenprogramm mit Musik geben.

Einladung Gründungstreffen “¡AKamp! – LAK Politische Bildung”

Der bisher inoffizielle Arbeitskreis ¡AKamp!, der seit 2014 die PfiCas 
organisiert, lädt herzlich ein zu einem Gründungstreffen eines "¡AKamp! - LAK 
Politische Bildung" auf dem diesjährigen Pfingstcamp bei Karlsruhe am Montag, 
den 25.05 um 10 Uhr!

Ziel ist es landesweite politische Bildungsarbeit innerhalb der Linksjugend ['solid]
Baden-Württemberg zu leisten. Das kann z.B. über Bildungsfahrten, Kongresse, Seminare
dem jährlichen Pfingstcamp passieren.
Wir freuen uns auf euer kommen und hoffen es finden sich viele engagierte 
Menschen die mitarbeiten wollen!