Livestream mit Luise-Neuhaus Wartenberg

Stream mit Luise Neuhaus-Wartenberg am Dienstag den 02.06. um 18:00 Uhr

Wir laden zu unserer ersten digitalen Infoveranstaltung über die Schule der Zukunft ein:

Noten, Hausaufgaben und immer mehr Lernstreß.

Hat das Notensystem überhaupt noch eine Zukunft?

Und wie sieht eine linke Vision dagegen aus?

Darüber wollen wir kommenden Dienstag um 18:00 Uhr zusammen mit der bildungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion Sachen Luise Neuhaus-Wartenberg diskutieren.

Schaltet dazu doch gerne auf der Facebook-Seite der Linken Breisgau-Hochschwarzwald ein und stellt gerne noch eure Fragen!

Linksjugend jetzt aktiv in Breisgau-Hochschwarzwald

Im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald hat sich die “Linksjugend
Breisgau-Hochschwarzwald” als politischer Jugendverband neu gegründet.

Ein erstes informelles Gründungstreffen hatte dazu schon Ende März
online stattgefunden.

In ihren nächsten Treffen, die alle derzeit virtuell stattfinden, will die Linksjugend über die verschiedenen Aspekte des Themas Landflucht diskutieren. Unter anderem das Clubsterben, der schlecht ausgebaute ÖPNV und die Gesundheitsversorgung wird thematisiert werden.

Linken Kreisverbandssprecher Moritz Kenk kommentierte:

“Als Kreisverband freuen wir uns natürlich sehr über die Initiative unserer jungen Mitglieder. Es zeigt, dass es gerade unter jungen Menschen ein wachsendes Bedürfnis gibt soziale und ökologische Themen stärker in den Fokus zu nehmen. Wir wollen zukünftig eng mit der Linksjugend zusammenarbeiten und uns gegenseitig bei Veranstaltungen und dem Wahlkampf unterstützen.”

Homophobie ist nicht diskutabel – kein Zurückrudern!

Die Linksjugend [‘solid]Baden-Württemberg kritisiert das Zurückrudern von GEW und Landesregierung in Sachen Bildungsplan und fordert zur konsequenten Umsetzung desselben auf.

Die Pläne, in Schulen verstärkt die Akzeptanz aller Geschlechter und Liebesformen zu fördern, sorgten in den letzten Wochen für heftige Debatten. Bildungsplangegner betonten immer wieder, sie seien nicht homophob oder transphob, sondern fänden lediglich das Thema übergewichtet oder nicht richtig platziert. Man mag über Gewichtung und Zeitpunkt, wann Jugendliche aufgeklärt werden sollten, diskutieren. Doch ein Blick auf die Demonstrationen der Bildungsplangegner zeigt, dass es sehr wohl um Homophobie und Diskriminierung von Menschen die nicht der zweigeschlechtlichen Norm bzw. von Andersliebenden geht.  Homosexuelle Menschen werden dort mit Kinderschändern gleichgesetzt, Aufklärung über unterschiedliche Familienmodelle werden umgedeutet in „Sexunterricht“. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, setzten die Konservativen bei der letzten Demo Nazi-Aktivisten als Ordner ein, die unter anderem für ihre Gewaltbereitschaft bekannt sind.

Vor diesen Menschen, die ironischerweise die Notwendigkeit von konsequenter Aufklärung und Bekämpfung von Diskriminierung zweifelsfrei belegen, droht die Landesregierung einzuknicken.

Sven „Gonzo“ Fichtner, Sprecherratsmitglied der Linksjugend [‘solid] Stuttgart und Kreisvorstandsmitglied von Die LINKE Stuttgart, ist enttäuscht vom Zurückrudern der GEW und der Landesregierung. Er hatte Anfang Februar die erste Demonstration der Bildungsplanbefürworter angemeldet.  „Es kann nicht sein das man jetzt für eine Verschiebung des Bildungsplans ist und somit einen Hofknick vor den Homophoben macht. Die Demos haben deutlich gezeigt wie wichtig es ist, dass das Thema sexuelle Vielfalt endlich in die Schulen kommt. Reaktionäre Aktionen dürfen nicht das Ziel torpedieren“, erklärt Fichtner.

Die Linksjugend [‘solid] ruft alle fortschrittlich gesinnten Gruppen und Einzelpersonen dazu auf, an dem Thema dranzubleiben und den Homophoben nicht das Feld zu überlassen, weder in den Schulen, noch in den Parlamenten, noch auf der Straße und im Alltag. Die Akzeptanz und Gleichberechtigung aller Geschlechter und einvernehmlichen Liebesformen muss unser Ziel bleiben und ist nicht verhandelbar.