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Klimawandel, Kapitalismus – was ist los mit EUropa? Veranstaltung mit Malte Fiedler

Alle eingeladen!

Diesen Sonntag (12.05.) begrüßen wir unseren Jugendkandidaten für die EU-Wahl in Freiburg. In einem Vortrag wird Malte uns erklären, was die EU gegen den Klimawandel bisher unternommen hat – und was alles nicht. Wir freuen uns über Besuch!

Die Veranstaltung findet statt um Haus 37 im Vauban, Haltestellen Paula Moderson-Platz, um 16:00. Es gibt keine PKW-Parkplätze am Haus 37.

Bis Sonntag!

Wie stoppen wir den Klimawandel?


Bei einem Vortrag am 12.04. werden wir über die Ursachen und Folgen des Klimawandels reden. Besonders interessiert uns die Wechselwirkung zwischen physischer und technischer Nutzung der Natur und unserem kapitalistischen Wirtschaftssystem. Wir möchten darüber Nachdenken, wie der Kapitalismus und die Konkurrenz der Staaten um “Wohlstand” zur Lähmung der Politik führen – denn sie zeigt sich unfähig, gegen den Klimwandel vorzugehen. Das Thema scheint sie am liebsten verdrängen zu wollen. Wir möchten auch wissen, was man unter den gegebenen Bedingungen von der Politik fordern und erwarten sollte. Verschiedene Vorschläge wie der Klimwandel gebremst oder umgekehrt werden könnte, werden wir diskutieren. Darunter unter anderem die Energiewende, “Degrowth”, Veganismus, Konsumkritik – und eine radikale Wende darin, wie wir über Wirtschaft und Leben nachdenken!

Vortrag und Diskussion der Linksjugend.[’solid] Freiburg.

12. April, 19:15

Linksbüro Freiburg, Karlstraße 10

Der Text des Flyers zum Vortrag:

Das Pariser Abkommen zum Klimaschutz wurde 2015 abgeschlossen. Der Treibhausgasausstoß entwickelt sich dennoch ungebremst. Bereits getroffene Klimaziele Deutschlands und der EU werden verwässert oder verfehlt.

Warum fällt es uns als Land so schwer, Lösungen gegen den Klimawandel zu finden? Wie konnte die Politik das Thema seit 2015 derart vernachlässigen?

Sind es vielleicht die Konsumenten die sich ändern müssen, anstatt Wirtschaft und Politik, wie es etwa die Konsumkritik fordert? Was verursacht eigentlich den ungebremsten Klimawandel, und wie stoppen wir ihn?

Hängt die Lähmung der internationalen Gemeinschaft, die Krise des Kapitalismus und die Staatenkonkurrenz zusammen?

Auf diese und andere Fragen wird ein kurzer Vortrag versuchen, antworten zu geben. Danach diskutieren wir Lösungen für die Klimakrise: Als Konsumenten, Bürger, Arbeiter, und Aktivisten.

http://linksjugend-solid-bw.de/freiburg/

…nicht lange fackeln! Die Nazimahnwache am 23. Februar in Pforzheim verhindern!

Am 23. Februar findet in Pforzheim die alljährliche Fackelmahnwache des “Freundeskreis – ein Herz für Deutschland” statt. Grund dafür ist die Bombardierung Pforzheims am 23. Februar 1945. Wir werden uns an den Gegenprotesten beteiligen und nicht zulassen, dass in Pforzheim jedes Jahr aufs neue geschichtsrevisionistische Propaganda verbreitet wird.

Kein Vergeben kein Vergessen!

Hier findet ihr den Aufruf des Bündnis “nicht lange fackeln”:

…nicht lange fackeln! Die Nazimahnwache am 23. Februar in Pforzheim verhindern!

Auch dieses Jahr findet in Pforzheim wieder die faschistische Fackelmahnwache des „Freundeskreis – Ein Herz für Deutschland (FHD)“ auf dem Wartberg statt. Anlass für das alljährliche Event ist die gezielte Bombardierung der Stadt im Jahr 1945, bei der mehr als 17.000 Menschen durch Bombenabwürfe der britischen „Royal Air Force“ starben. Die angebliche Gedenkveranstaltung ist jedoch nur ein Vorwand der FaschistInnen, um ein Auftreten ihrer verschobenen und menschenfeindlichen Weltanschauung zu begründen und zu legitimieren. In ihrer revisionistischen Darstellung der Geschichte, wollen sie die Kriegsverbrechen des deutschen Faschismus bewusst verharmlosen, um dadurch Deutschland in eine Opferrolle der Ereignisse zu rücken. Die mörderische Angriffspolitik der Nazis und die Kriegsschuld werden verdreht und geleugnet.

Nicht mit uns!

Eine so widerliche Masche der Geschichtsverdrehung und Opfermythen werden wir nicht unbeantwortet lassen. Ein Rückblick auf die letzten Jahre zeigt deutlich die erfolgreiche Entwicklung der Proteste und der Aktionsformen gegen die FaschistInnen. Trotz unterschiedlicher Repressalien und des massiven Polizeiaufgebots mit Unterstützung von Hunden, Wasserwerfern und Hubschraubern, lassen sich engagierte AntifaschistInnen nicht davon abschrecken den Weg auf der Berg anzutreten und ihren Protest direkt an Ort und Stelle heran zu tragen. Der voranschreitende Rechtsruck der Gesellschaft und des öffentlichen Diskurs, sowie das Erstarken der Rechten auf der Straße machen Protest und direkte Aktionen notwendiger denn je. Nur eine starke antifaschistische Bewegung kann unsere Gesellschaft vor Nazi-Übergriffen schützen und verteidigen. Nicht nur extrem rechte Gruppen sind Ziel unserer Proteste, sondern auch Veranstaltungen der AfD, die solchen Entwicklungen den Weg ebnet und selbst vorantreibt.

Ein konsequentes Vorgehen der Stadt gegen die Naziumtriebe in Pforzheim ist nicht abzusehen. Im Gegenteil. Unsinnige Auflagen und Repression durch die Polizei richtet sich gezielt gegen antifaschistischen Protest und Demonstrationen . Wir können uns weder auf Staat noch Polizei verlassen.

Schließen wir uns zusammen im Kampf gegen Nazis und Faschismus!
Für eine Zukunft in der Menschen frei von Unterdrückung friedlich miteinander leben können. Alle zusammen: in der Stadt, auf dem Land und in Pforzheim auf dem Berg!

Am 23. Februar gemeinsam und entschlossen gegen die FaschistInnen nach Pforzheim!

Gegen Ausbeutung und Unterdrückung! Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

#Zusammenstehen gegen rechte Hetzer! – Kein Raum für Sarrazin

Am 31.01.2019 findet, bei unbekannten Veranstaltern, eine Veranstaltung mit Thilo Sarrazin statt, der sein neues Buch vorstellen wird. Wir werden gegen ihn und seine rechte Hetze auf die Straße gehen. Es ist wichtig, dass das Bürgerhaus Zähringen nicht zur Wohlfühlzone für die AfD wird, die dort regelmäßig Veranstaltungen durchführt. Kommt deshalb zahlreich, um rechten Islamkritikern zu zeigen, dass sie in Freiburg nicht willkommen ist!

Treffpunkt für die Gegenproteste ist um 18:00 Uhr an der Haltestelle Hornusstraße.

Die Veranstaltung hat vielleicht Diskussionscharakter, da der bekannte Freiburger Islamwissenschaftler Ourghi auf einem Podium mit Sarrazin sein wird. Wir protestieren nicht gegen ihn, aber gegen Thilo Sarrazin auf jeden Fall! Lassen wir seine rassistischen Thesen nicht unwidersprochen!

Hier findet ihr nochmal den Aufruf der Antifaschistischen Linken Freiburg:

2010 erlangte Thilo Sarrazin mit der Veröffentlichung seines Buches
„Deutschland schafft sich ab“ mediale Bekanntheit. Damit bereitete er
öffentlich genau die Themen vor, die zum Gründungsschwerpunkt der AfD
werden sollten: Hetze gegen Geringverdiener_innen und Muslim_innen. Auch
sein neustes Buch „Feindliche Übernahme“ ist ein Pamphlet, das trotz
oder gerade wegen seines hemmungslosen Rassismus auf Platz 1 der
Spiegel-Bestsellerliste landete.
Sarrazin ist noch immer ein Stichwortgeber der Rechten in Deutschland,
der durch seine SPD-Mitgliedschaft zur Normalisierung von
menschenverachtenden Einstellungen bis weite in die vermeintliche Mitte
der Gesellschaft beiträgt. Damit sollte klar sein: Sarrazin ist nicht
einfach ein kontroverser oder umstrittener Autor. Er ist ein
rassistischer Hetzer und geistiger Brandstifter, der mit seiner
Ideologie entscheidend zum medialen und politischen Rechtsruck in
Deutschland beiträgt.

Nun will Sarrazin am 31. Januar um 19:30 Uhr hier in Freiburg im
Bürgerhaus Zähringen auftreten. Für uns als Antifaschist_innen ist klar,
dass wir das nicht unwidersprochen hinnehmen dürfen. Wo rechten
Hetzer_innen eine Bühne geboten wird, gilt es dagegen zu halten und
immer wieder deutlich zu sagen: Rassismus, Sozialdarwinismus und
Sexismus sind keine Meinungen, sondern Verbrechen. Auf die Worte
Sarrazins folgen die Taten von Nazis und anderen Gleichgesinnten auf der
Straße. Er bietet die ideologische Legitimierung von Diskriminierung,
Ausgrenzung und rechten Anschlägen.
Wir als Antifaschistische Linke Freiburg (IL) rufen dazu auf, sich der
Veranstaltung von Sarrazin entgegenzustellen. Wir müssen gemeinsam für
eine solidarische Gesellschaft kämpfen – jenseits von Reaktion,
Patriarchat und Kapital!

Deshalb: #Zusammenstehen gegen rassistische Hetzer! – Kein Raum für Sarrazin


Den Link zu der Veranstaltungen findet ihr unter:

http://bz-ticket.de/feindliche-uebernahme-buergerhaus-zaehringen-freiburg?d=164879961

Ende der Sommerpause

Die Linksjugend Freiburg kommt nach einer langen Sommerpause wieder zusammen. Wir bereiten den Kommunalwahlkampf in Freiburg vor und stellen uns dem Rechtsruck entgegen. Interessierte sind herzlich zu unserem Gruppenabend eingeladen, schreibt uns einfach unter jugend@dielinke-freiburg.de !

Auch keine Briefwahlunterlagen für die OB Wahl bekommen?

Gleich vorweg: Wer bis jetzt immer noch keine Briefwahlunterlagen für die OB Wahl bekommen hat, der muss sich beim Rathaus im Stühlinger neue Wahlunterlagen hohlen. Einfach am Sonntag ins Wahllokal gehen, geht für diejenigen, die bereits eine Briefwahl beantrag hatten, nicht.

Wir, die Linksjugend [’solid] Freiburg, kritisieren die späte Auslieferung der Briefwahlunterlagung und die Erschwerung des Wahlvorgangs durch die Stadt Freiburg. Viele Briefwähler*innen haben bis heute noch keine Unterlagen erhalten, weshalb es Ihnen nicht mehr möglich sein wird, an der Wahl teilzunehmen. Die Wahl der kurz möglichsten Frist für den „zweiten Wahlgang“ durch die Stadt Freiburg missachtet das Wahlrecht vieler Freiburger*innen, ein späterer, manche würden sagen realistischerer, Termin hätte eine reibungslosere Wahl ermöglicht.

In den letzten zwei Wochen kam es zu einer Häufung von Problemen. So streikte Software an den Rechnern im Rathaus im Stühlinger, weshalb viele dort nicht im Voraus wählen konnten. Gleichzeitig verzögerte sich die Auslieferung der Briefwahlunterlagen, viele sind nun am Donnerstag Abend vor der Wahl angekommen, doch einige stehen immer noch aus. Bei einer durchschnittlichen Lieferzeit von 3 Tagen bei der deutschen Post ist eine rechtzeitige postalische Auslieferung an das Wahlamt bis Sonntag nicht möglich. Die Idee, man könne stattdessen im Rathaus eine eidesstattliche Erklärung unterschreiben und dort wählen, schließt trotzdem noch diejenigen von der Wahl aus, die nicht mal eben ins Rathaus kommen können. Von der Problematik betroffen sind beispielsweise Erasmus Studierende und Menschen, die arbeitsbedingt für eine längere Zeit nicht in Freiburg sind.

Wenn Menschen von der Wahl ausgeschlossen werden, wird der demokratische Anspruch unserer Gesellschaft untergraben. Gerade mit Blick auf das zu erwartende knappe Ergebnis sehen wir diese Situation kritisch. Wir sehen die Stadt Freiburg nun in der Pflicht die Fehler aufzuarbeiten und die Bürger*innen über solche Probleme besser zu informieren.

Demonstration: Stoppt den Terror des IS – Solidarität mit Rojava

Die Genossinnen und Genossen der Linksjugend [‘solid] Ortenau rufen am Samstag (18.10.) zu folgender Demonstration auf.

 

Seit Tagen nun steht die Stadt Kobane von 3 Seiten unter der Belagerung der Schlächter des Islamischen Staates (IS). Die vierte Seite wird von der türkischen Regierung blockiert und jedwede Hilfslieferungen oder Solidaritätsdemonstrationen werden mit äußerster Brutalität seitens der türkischen Sicherheitskräfte zurückgeschlagen.
Nun hat sich zwar endlich eine Allianz gegen den IS gebildet, doch diese bombardiert bisher nicht die Panzer und gepanzerten Fahrzeuge vor Kobane, sondern in der Mehrheit deren Infrastruktur oder die Truppen im irakischen Teil. Die mutigen Kämpfer der YPG und PKK, sowie die Zivilbevölkerung, werden hingegen von der Weltgemeinschaft im Stich gelassen. Es droht nun ein Genozid, da die Selbstverteidigungskräfte nur über leichte Waffen verfügen und der Ansturm des IS mit Panzern und schwerer Artillerie auf die Stadt enorm ist.
Die Anti-IS Koalition wird ironischer Weise von eben jenen Kräften angeführt, die diese Terroristen erst so stark werden ließen. Mit Waffenlieferungen, Ausbildung, medizinischer Versorgung und Geld versuchte man den IS zu instrumentalisieren, damit diese einen Regime Change in Syrien herbeiführen, doch die Marionette befreite sich von ihren Fäden. Deshalb muss es eine Selbstverständlichkeit sein, dass Länder wie die USA, England, Frankreich oder Deutschland den Menschen in Rojava mit allen Mitteln helfen, Flüchtlinge aufnehmen, das PKK Verbot aufheben und vor allem Druck auf die türkische Regierung ausüben, damit diese endlich die Repression gegen die kurdischen Demonstranten und all jene Menschen einstellt, die ihren Familien auf der anderen Seite der Grenze zur Hilfe eilen wollen. Gleichzeitig muss aber endlich die Forderung nach einem Stopp der Waffenlieferungen vor allem in Krisengebiete oder Ländern wie z.B. Saudi-Arabien, Katar, Kuwait und die Türkei durchgesetzt werden, da diese die Waffen an Gruppen wie dem Islamischen Staat weitergeben.
Wir wollen deshalb gemeinsam am Samstag den 18.10.2014 für diese Forderungen in Offenburg demonstrieren. Zeigen wir den Menschen in Kobane, dass wir sie unterstützen! Hoch die internationale Solidarität!

Samstag, 18.10., 14 Uhr, Busbahnhof Offenburg

Kurdistan zwischen IS und inneren Konflikten – ein Reisebericht

Ein eigenes Bild machen von der aktuellen Situation in den Kurdengebieten in Syrien, der Türkei und dem Irak, im Angesichts von IS und Flüchtlingskatastrophen, das war das Ziel einer Delegationsreise des kurdischen Studierendenverbandes YXK. Ein Ziel, welchem von den lokalen Behörden Steine in den Weg gelegt wurden. Dennoch konnte die Delegation einige eindrucksvolle Erfahrungen sammeln. Für die Linksjugend [‘solid] Baden-Württemberg war Yannik Hinzmann mit dabei.

10665854_756090924454746_1762727586536882268_nAngekommen in der Türkei und auf dem Weg in die kurdische Autonomieregion im Irak, fällt als erstes die starke Polizei- und Militärpräsenz auf. Über 100 km von der syrischen Grenze entfernt scheint der Zweck dieser Machtdemonstration eine Entmutigung und Bekämpfung der kurdischen Selbstverwaltung und der PKK zu sein. Je näher sich die Delegation der Irakischen Grenze nähert, desto mehr nimmt die Militärpräsenz zu. Zwischenzeitlich nimmt die Gruppe drei Peschmergas auf, die ebenfalls auf dem Weg in den Irak sind. Anscheinend wurden sie vom türkischen Militär trainiert. Read more

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