Author Archives: ranzig

Pfingstcamp

Pfingstcamp 13.-16. Mai – Pfadfinderheim Friedrichstal (bei Karlsruhe)

Wir laden alle Interessierten und Sympathisant*innen ganz herzlich zu
unserem jährlichen Pfingstcamp ein!
Wie jedes Jahr, machen wir auch dieses Jahr wieder ein Pfingstcamp vom
13. bis 16. Mai bei dem es viele Workshops, Vorträge, Spiele,
Lagerfeuer, Musik, etc. geben wird. Wenn ihr Lust habt auf ein ganzes
Wochenende mit uns euch weiterbilden, zu vernetzen und einfach nur Spaß
zu haben dann kommt!
Gerade in Zeiten eines zunehmenden Rechtsrucks ist es wichtig, das wir
uns Vernetzen und gemeinsam eine gute Zukunftsaussicht von Links machen.
Deswegen wird auch das Pfingstcamp sich der Suche nach gemeinsamen
Utopien und Organisation widmen.

Bisher schon auf dem Programm stehen Workshops/Vorträge zu:

* Bildungsstreik 2017

* Wie geht Öffentlichkeitsarbeit?

* Krav maga (Selbstverteidigung)

* Reisebericht aus Chile

* Kommunikationsguerilla – Was und wie?

* Workshop: Wie beeinflusst der Kapitalismus unsere Denkweise

* Identitätsbewegung und Protofaschismus [1870er-1920]

* Übersicht über die Schweizer Linke

* Theorie und Praxis des Banners

* Brainstorm: Eine Linke Utopie für das 21. Jahrhundert

* Der Elefant im Raum – Zur Kritik an Stalinismus und Bolschewismus

* Filmaufführung: Rocky Horror Picture Show

* Weitere folgen!

Anmelden könnt ihr euch bis zum 5. Mai bei anmeldung [at] linksjugend-solid-
bw.de

Verbandswochenende und ESpR-Sitzung in Heidelberg (18.-20. März)

Wir laden euch herzlich zur ESpR-Sitzung am 20.03. um 13:00 Uhr ins Büro der LINKEN in Heidelberg (Theodor-Körner-Straße 7, 69115 Heidelberg) ein. Vorausichtliches Ende wird gegen 17 Uhr sein.

Da wir und auf dieser ESpR-Sitzung Gedanken über das weitere Vorgehen in Baden-Württemberg nach den Landtagswahlen, und voraussichtlich mit der AfD im Landtag, machen wollen, macht es auch durchaus Sinn, als Nicht-Deligierte*r mitzukommen und mitzudiskutieren!

Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Bundeskongresses werden wir auch einen Antrag zum Prostitutionsschutzgesetzt debatieren.

Die ESpR Sitzung schließt sich relativ nahtlos an das Verbandswochenende des Bundesverbandes in Heidelberg an (https://www.linksjugend-solid.de/termine/?event_id_1=55). Wer also dort hingeht, kann danach noch bei der Sitzung sein (und Fahrtkosten über den Bundesverband abrechnen).

Vorläufige Tagesordnung:

1) Basisgruppenaustausch
2) Finanzanträge
3) Sonstige Anträge
4) Nachbesprechung Landtagswahl
Wie weiter nach dem Rechtsruck?
5) Themensammlung nächste Kampagne
6) Planung 1. Mai
7) BuKO Vorbesprechung

Linksjugend/Solid JHV in Heidelberg

Am 9. und 10. Januar 2016 findet die Jahreshauptversammlung der Linksjugend/Solid BaWü in Heidelberg statt.

Anreisen könnt ihr bereits am 8.1.2015 ab 17 Uhr.
Los geht es dann am Samstag, den 9.1.2015 bereits um 9:30 Uhr
Die Abreise wird am Sonntag, den 10.1. 2015 gegen 16 Uhr stattfinden.

Ort:
Waldheim CVJM Heidelberg
Schmeilweg 18
69118 Heidelberg

http://www.cvjm-heidelberg.de/index.php?menuid=24

Demo: Stoppt den Überwachungswahn!

Vorratsdatenspeicherung und BND-Skandal zeigen: Unsere Bundesregierung
liefert uns einem Zustand permanenter Kontrolle aus. Damit muss Schluss
sein! Doch anstatt zu handeln, werden wir für dumm verkauft. Von
Aufklärungswille kann da ganz und gar nicht die Rede sein. Wir haben
genug vom Sicherheits-Theaterdonner, der den Abbau unserer Grundrechte
begründen soll. Denn nichts kann unsere Freiheit und Sicherheit so gut
schützen, wie eben diese Grundrechte. Dafür sind sie nämlich da.

Wir wollen eine freie, demokratische und offene Gesellschaft. Wir
wollen Solidarität statt Misstrauen. Wir wollen freie Gedanken statt
Selbstzensur. Wir wollen mehr Mut und Engagement statt Ohnmacht und
Resignation. Wir wollen Freiheit statt Angst im ganzen Land.

Und dafür demonstrieren wir auch in Heidelberg am 29. 5. 2015 ab 18 Uhr
am Bismarckplatz
! Kommt alle, bringt eure Freunde und bekannten mit,
damit wir viele werden!

Pressemitteilung zur aktuellen Diskussion des Referats für Politische Bildung des StuRa

Pressemitteilung von Linksjugend [´solid] und Linke.SDS Heidelberg zur aktuellen Diskussion des Referats für Politische Bildung des StuRa:

Im Streit um das Referat für Politische Bildung des Studierendenrats der Universität Heidelberg unterstützen die Linksjugend [´solid] Heidelberg und der Studierendenverband Die Linke.SDS Heidelberg die Entscheidung des Referats für Politische Bildung.
Die finanzielle Förderung einer studentischen Initiative, die eine kontroverse Diskussionsveranstaltung zu Blockupy und einen Bustransfer zu der Demonstration gegen die Europäische Zentralbank am 18.03. in Frankfurt organisiert hatte, liegt nicht nur im Bereich der Kompetenzen des Referats gemäß Satzung und Landeshochschulgesetz, sondern schuf gerade für Studierende in prekärer finanzieller Lage eine Möglichkeit zu politischem Engagement. Hier ist daran zu erinnern, dass 61 Prozent der Studierenden neben ihrem Studium jobben, 24 Prozent BAFöG beziehen und sechs Prozent zudem Kredite aufnehmen.
Sachliche Argumente für den von der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) und dem Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) geforderten Rücktritt der Referenten liegen nicht vor. Die nun geäußerte Kritik erscheint daher lediglich als Versuch einer öffentlichkeitswirksamen Profilierung sowie der Delegitimierung der Proteste und der politischen Arbeit der Verfassten Studierendenschaft. Johannes Böhler: „Der RCDS hat die Verfasste Studierendenschaft nie gewollt. Noch vor wenigen Jahren führte er eine Kampagne gegen deren Wiedereinführung. Jetzt, da es sie gibt, versucht der RCDS durch Kritik an jeglicher politischer Arbeit, die sich nicht auf hochschulpolitisches Klein-Klein beschränkt, die Arbeit der Verfassten Studierendenschaft möglichst weit einzudämmen. In der aktuellen Debatte geht es nicht nur um einen Bus, sondern auch um die Frage: Wie politisch soll die Verfasste Studierendenschaft sein?“
Ist die plakative Empörung von LHG und RCDS bestenfalls lächerlich, ist der Umstand, dass sich nun auch die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz für populistische Stimmungsmache instrumentalisieren lässt, hingegen bezeichnend. In einigen Teilen der Gesellschaft scheint studentische Mitbestimmung nach wie vor nur erwünscht zu sein, solange sie die bürgerliche Meinung nicht infrage stellt.

Rojava – Ein Reisebericht – (Fällt aus)

Kurzes Update:

Da die Rückkehr unserer Delegation aus der Türkei leider etwas schwieriger als erwartet verlief, müssen wir den Vortrag vorerst ausfallen lassen. Sobald ein neues Datum feststeht, werden wir euch natürlich informieren.

Yannick Hinzmann von der Linksjugend/Solid wird von seiner Reise durch die kurdischen Autonomiegebiete im Nordirak und Syrien (Rojava) berichten.

Hier ein Link zu seinem Reisebericht von 2014:
http://diefreiheitsliebe.de/politik/eine-reise-durch-das-wilde-kurdistan/

Ort: Gumbel-Raum im Karlstorbahnhof, Heidelberg
Datum: 23.04.2015
Beginn: 19 Uhr

Vortrag, Film & Diskussion zu Cuba

Am 17.04. findet der zweite Teil der Themenreihe Linke Politik in Lateinamerika der Linksugend/Solid Heidelberg statt. Unter anderem wird die Initiative Cuba-Solidarität Heidelberg e. V. einen Vortrag zur aktuellen Lage in Cuba halten.
Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen! Beginn ist um 19:00 Uhr im Karlstorbahnhof (Gumbel-Raum).

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Weitere Veranstaltungen:
Am 23.04. ist Yannick Hinzmann bei uns zu Gast und berichtet über seine Reise in die kurdischen Autonomiegebiete im Nordirak und Syrien.

Blockupy – 18.03.2015

 

Am 18. März 2015 will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier feierlich eröffnen. Es gibt nichts zu feiern an Sparpolitik und Verarmung! Tausende von wütenden Menschen und entschlossenen Aktivist_innen aus ganz Europa werden daher die Straßen rund um den Eurotower blockieren und dieses Event der Macht und des Kapitals unterbrechen. Wir werden ihre Party übernehmen und sie in einen Ausdruck des transnationalen Widerstands verwandeln!

Mehr Infos unter:

https://blockupy.org/
Twitter: @blockupy

Es gibt auch einen Bus aus Heidelberg:
https://akutplusc.wordpress.com/

KEIN FRIEDEN MIT DER NATO

Stoppt den Konfrontationkurs und die neue NATO-Aufrüstung

Auf der sogenannten Sicherheitskonferenz (SIKO) geht es – entgegen der Selbstdarstellung der Veranstalter – weder um Sicherheit noch um Frieden auf dem Globus. Die SIKO ist eine Versammlung wirtschaftlicher, politischer und militärischer Machteliten vor allem aus den NATO- und EU-Staaten, die sich über Strategien zur Aufrechterhaltung ihrer globalen Vorherrschaft und über gemeinsame Militärinterventionen verständigen.

Vor allem aber ist die SIKO ein medienwirksames Propaganda-Forum zur Rechtfertigung der NATO, ihrer Milliarden-Rüstungsausgaben und ihrer auf Lügen aufgebauten völkerrechtswidrigen Kriegseinsätze, die der Bevölkerung als „humanitäre Interventionen“ verkauft werden.Plakat-SiKo-2015-s280

Bundespräsident Gauck nutzte die SIKO 2014 als Tribüne zur Werbung für eine stärkere deutsche Kriegsbeteiligung. Deutschland müsse sich „früher, entschiedener und substanzieller“ militärisch engagieren. Außenminister Steinmeier und Kriegsministerin von der Leyen stießen ins selbe Horn. Für die herrschende Machtelite ist die angebliche „militärische Zurückhaltung“ längst ein Relikt der Vergangenheit. Die neue Großmachtpolitik Deutschlands – getarnt als „weltpolitische Verantwortung“ – ist inzwischen Bestandteil einer offensiven Propaganda-Kampagne staatstragender Politiker und Medien und Richtschnur deutscher Außenpolitik. Dabei wird selbst die Unterstützung der von Faschisten durchsetzten Kiewer Regierung akzeptiert.
Mit der NATO gibt es keinen Frieden

Als militärischer Arm der reichsten westlichen kapitalistischen Staaten ist die NATO eine Kriegsallianz zur globalen Durchsetzung von deren wirtschafts- und machtpolitischen Interessen. Sie ist eine Bedrohung für die ganze Menschheit. Sie garantiert eine Weltordnung, in der 1% der Menschen 40% des Weltvermögens besitzen; eine Wirtschaftsordnung, die sich durch Ausbeutung von Mensch und Natur am Leben hält und zugleich die menschlichen Lebensgrundlagen zerstört.

Nach dem Scheitern der NATO im Irak, in Afghanistan und Libyen wird jetzt Russland als Feindbild wiederbelebt und ein brandgefährlicher Konfrontationskurs in Gang gesetzt: Durch Errichtung und Ausbau von NATO-Militärstützpunkten in den osteuropäischen Ländern, Aufstellung einer 4000 Mann starken „Schnellen Eingreiftruppe“, militärischer Aufrüstung Kiews, NATO-Truppenmanöver in der Ukraine und Ausbau der NATO-Raketenabwehr. Nicht zuletzt versucht die NATO unter Verweis auf den neuen Gegner, noch höhere Rüstungsausgaben zu rechtfertigen und durchzusetzen.

Kapitalismus und Krieg – zwei Seiten einer Medaille

Je mehr sich die Krisen des neoliberalen Kapitalismus häufen, desto brutaler werden die Profitinteressen von Konzernen, Banken und der Rüstungsindustrie durchgesetzt – ökonomisch mit dem geplanten Transatlantischen Freihandelsabkommen EU/USA (TTIP) – und nicht zuletzt auch mit militärischer Gewalt.

Gleichzeitig ist Deutschland seit Jahren unter Bruch der Verfassung nicht nur die militärische Drehscheibe für die Aggressionskriege der USA und der NATO, sondern an diesen Kriegen direkt und indirekt beteiligt. Nach wie vor ist Deutschland drittgrößter Waffenexporteur der Welt.

Die Bilanz imperialer Machtpolitik: Zehntausende Tote, Hunger und Not, Zerstörung von Umwelt und Infrastruktur, Erstarken des IS-Terrors – und damit namenloses Elend mit Millionen von Flüchtlingen, gegen die sich Europa durch ein tödliches Grenzregime abschottet.

Wir erklären den selbsternannten „Weltherrschern“, die zur SIKO nach München kommen und den Regierungschefs beim G7-Gipfel im Juni 2015 in Elmau: Ihr seid hier und überall auf der Welt unerwünscht.

Wir sind Teil einer weltweit wachsenden Bewegung, die eine Zukunft ohne Rüstung und Krieg mit gleichwertigen Lebensbedingungen aller Menschen anstrebt. Für Frieden und Gerechtigkeit in einer Welt ohne Ausbeutung von Mensch und Natur.

NO JUSTICE – NO PEACE
Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden

Kommt zur Demonstration in München
am Samstag, 7. Februar 2015 um 13 Uhr, Marienplatz