Author Archives: bgkonstanz

Studentische Aushilfen und der Arbeitsmarkt

Im Verkauf, in Redaktionen oder Gaststätten – studentische Aushilfen finden sich in vielen

Arbeitsbereichen. So unterschiedlich und beliebt die Jobs sind, reizt besonders auch der unverbindliche und flexible Charakter der sogenannten geringfügigen Beschäftigungen. Doch die Nebenjobs haben auch ihre Schattenseiten. Studierende wehren sich selten gegen Verletzungen des Arbeitsrechts und erhöhen so den Druck der Arbeitgeber*innen auf reguläre Angestellte, warnt Albert Voll, Betriebsrat bei einer großen Modekette. Gemeinsam mit ihm sprechen wir über die Auswirkungen durch Studierende auf den lokalen Arbeitsmarkt und diskutieren über einen verantwortungsvollen Umgang damit.

mit Albert Voll, Betriebsrat

Mehr hier: https://www.facebook.com/events/192894131632462/

SEX.MACHT.GELD

Die Infokneipe hat sich nun nach zwei Jahren der Ruhe wieder neu berappelt und lädt gleich zu Beginn zu einem spannenden Vortrag zur Pornographie im Kapitalismus:
Wir leben in einem Zeitalter, in dem die Stimmen für Gleichberechtigung und Feminismus immer lauter werden und viele Menschen ihre Gewohnheiten neu überdenken. Trotzdem ist unser Verhalten nach wie vor stark von patriarchalischen, tief in der Gesellschaft verwurzelten, Mustern geprägt. Ein Beispiel dafür ist die Porno-Industrie, in der Darsteller*innen ausgebeutet werden und ein frauenfeindliches Weltbild verbreitet wird. Diese Sichtweise, dass es nur um die Lust und Dominanz des Mannes geht, schleicht sich in unser persönliches Sexualverhalten und findet so ihren Weg in die Gesellschaft und das öffentliche Leben. Um sich dieser Problematik entgegenzustellen, versuchen einige Feminist*innen, Pornos aus einer neuen Perspektive zu drehen, die alle Geschlechter und sexuellen Identitäten berücksichtigt. In unserem Vortrag werden wir einen kommerziellen und einen feministischen Porno analysieren und wollen anschließend mit euch über Feminismus und Patriarchat diskutieren.
Achtung!: Es werden pornographische Inhalte zur Veranschaulichung gezeigt, Veranstaltung ab 18 Jahren!

Die Infokneipe trifft sich übrigens immer Dienstags um 19:00 Uhr gemeinsam mit uns im Parteibüro der Linken im Joseph-Belli-Weg 11, schaut gerne mal vorbei.

Björn Peng Konzert im JugendKultur e.V. Contrast

Björn Peng ist ein Darkrave-Künstler aus Freiburg. Seine Musik ist ein Mix aus psychedelischen und energiegeladenen Jumpstyle-Techno-Klängen. Oft sind in seinen Songs Textpassagen zu hören, die an gruselschaurige Science-Fiction-Horrorstreifen erinnern. Peng gilt als antifaschistischer Musiker und ist in der autonomen linken Szene zuhause. Aus dieser Ecke kommen auch die meisten AnhängerInnen.

2014 brachte er sein letztes Album auf den Markt, auf welchem unter anderem „Frittenbude und „Inglourious Bassnerds“ zu hören sind. Björn Peng ist Musiker, DJ, Kreativist und Künstler zugleich. Seine Musik bezeichnet er selbst als „Kirmestechno“, seine Fans nennen sie eher liebevoll „Trash“.

Die Linksjugend (’solid) hat ihn nun zum zweiten mal nach Konstanz eingeladen und sagt dazu: „Es passiert ein Haufen Mist auf Deutschlands Straßen. Wohnheime von geflüchteten Menschen brennen, Homosexuelle und Geflüchtete werden diskriminiert (und abgeschoben). Die linksjugend[’solid]Konstanz hat davon die Schnauze voll.

Die Veranstalter organisieren Vorträge zu unterschiedlichen Themen, engagieren sich in der Uni-Politik, knüpfen Kontakte zu den Local Refugees und mobilisieren zu antifaschistischen und antirassistischen Demos. Das Konzert mit Björn Peng gilt als Start für die kommenden Semesterferien.

Termin: Freitag, 16.06., Contrast, Joseph-Belli-Weg 11, Konstanz, Eintritt: 5 Euro, Beginn: 21:30 Uhr.

 

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/530383830683686/

Zur Kasse bitte – Demo gegen Studiengebühren

 

Loslaufen an der HTWG KonstanzUnter dem Motto “Zur Kasse bitte” waren wir heute mit dem Asta der HTWG Konstanz in Konstanz demonstrieren.
Treffpunkt war um 13:00 Uhr am Campus der HTWG, danach ging es mit über 100 Teilnehmer*innen durch die Altstadt zur Marktstätte, auf der dann eine Kundgebung mit Live-Band stattgefunden hat.

 

Mit unseren Fahnen und einem Transpi stellten wir uns weit nach Vorne um ordentlich Stimmung zu machen.

Leider waren wir damit dem Asta aber etwas “zu politisch”. Auf der Demoroute haben sie uns zwar noch toleriert, doch auf der Kundgebung wurde es ihnen zu bunt und sie baten uns eindringlich unsere Fahnen wegzustecken, weil sie keine Symbole von “Parteien” sehen wollten auf ihrer “nicht-politischen” Demo gegen Studiengebühren.

Selbstverständlich haben wir dann aber in revolutionärer Manier unsere Fahnen nur noch etwas höher gehalten. Der Asta der HTWG hat dann aber aufgegeben.Konstanz_demo

Kundgebung Markstätte 2

 

 

 

 

 

 

Trotz alledem unterstützen wir weiterhin den Aufruf gegen die geplanten Studiengebühren und werden auch an weiteren Demos gerne teilnehmen.

Denn diese Studiengebühren:

  • sind fremdenfeindlich
  • verstoßen gegen das internationale Recht auf Bildung (UN-Sozialpakt)
  • sind kein Mittel zur Finanzierung von Hochschulen
  • sind ein Türöffner für die Wiedereinführung von Studiengebühren für alle

Heraus zum 1. Mai

Wir fahren gemeinsam mit den Genoss*innen vom OAT Konstanz zur Revolutionären 1. Mai Demo in Stuttgart.

 

Wir treffen uns in Konstanz am Bahnhof um 7:15 (Abfahrt 7:35). Zugestiegen werden kann noch in Radolfzell (7:53) und in Singen der Anschlusszug mit Abfahrt um 8:18.

Hier könnt ihr schon ein unser Transpi begutachten.

 

 

Am Wochenende davor ist auch schon einiges hier geboten:

  • Demo gegen Studiengebühr, Treffpunkt ist an der HTWG Konstanz Infos
  • 10 Jahre Juso Thurgau: Die große vor-1.Mai-Feier zur Veranstaltung

 

 

 

Blut muss fließen – Filmvortrag 6. Mai 2017 in Konstanz

Der Sänger grölt Gewaltparolen, die Arme gehen hoch zum Hitlergruß: Der Journalist Thomas Kuban ermöglicht Einblicke in eine Jugendszene, in die sich kaum ein Außenstehender wagt.

Nach neun Jahren hat Thomas Kuban fünfzig Undercover-Drehs hinter sich, auch jenseits deutscher Grenzen. Ein Lied begegnet ihm immer wieder: “Blut muss fließen knüppelhageldick, wir scheissen auf die Freiheit dieser Judenrepublik…”. Hochbrisant und einzigartig ist das Material, das er unter extremem persönlichem Risiko mit versteckter Kamera zusammengetragen hat. Es dokumentiert hautnah, wie junge Leute mit Rechtsrock geködert und radikalisiert werden.

Gemeinsam mit dem Filmemacher Peter Ohlendorf reist er noch einmal zurück an Orte, an denen er undercover gedreht hat. Im Fokus steht dabei die Frage, die er auch auf der politischen Ebene zu klären versucht: Wie ist es möglich, dass auf der rechtsextremen Partymeile über alle Grenzen hinweg gefeiert werden kann?

Bis heute ist der Film nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen gewesen, sondern nur bei Veranstaltungen von FilmFaktum in Kooperation mit Initiativen und Organisationen aus Zivilgesellschaft, Politik, Gewerkschaften, Kirche und Sport. Rund 1500 Vorführungen mit anschließender Diskussion konnten bislang realisiert werden, viele davon an Schulen. Auch fünf Jahre nach der Premiere hat der Film nichts an seiner Aktualität eingebüßt.

Wir zeigen den Film mit dem Filmemacher Peter Ohlendorf
1. an der Universität KN Raum A701um 18:00  FB
2. im Contrast e.V., Joseph-Belli-Weg 11 KN um 20:00 FB

Selber Tag, andere Uhrzeit 2 Locations, beides mal aber mit Diskussionsrunde

Weiter Infos zum Film findet Ihr hier.
Und den Trailer findet Ihr auf Youtube.

 

Global Marijuana March in Konstanz

Unter dem Motto “Legalisierung macht Sinn!” hat die Linksjugend[‘Solid] Konstanz gemeinsam mit dem DHV (Deutscher Hanf Verband) dieses Jahr den #GMM17 zum ersten mal nach Konstanz geholt. Man trifft sich um 15:00 am Münsterplatz, um dann gemeinsam Richtung Stadtgarten zu laufen und dabei ein klares Zeichen für die Legalisierung von Cannabis zu setzen.

Seit März können kranke Menschen in Deutschland Marihuana auf Rezept erhalten, privat finanziert oder in schweren Fällen auch von der Krankenkasse bezahlt. Nach jahrzehntelanger Ignoranz gegenüber dem Leiden unzähliger Menschen hat die Regierung endlich gehandelt – dank gewachsenem Druck von Gerichten und Aktivist*innen. Ein guter Schritt, der vielen Betroffenen einen sicheren Zugang zu ihrem Medikament bieten und Deutschland zu einem der führenden Länder im Bereich Cannabis als Medizin machen wird. Aber wir wollen mehr…

Die vollständige Legalisierung von Cannabis macht Sinn! Für die Betroffenen genauso wie für die Gesellschaft. Jugend- und Verbraucherschutz, Bekämpfung des kriminellen Schwarzmarkts, Steuereinnahmen und Einsparungen bei Justiz & Polizei. Die Liste der Argumente ist lang.

Deswegen demonstrieren wir zum Global Marijuana March in dutzenden Städten Deutschlands und über 400 Städten weltweit. Mehr als 10.000 Menschen beteiligten sich im vergangenen Jahr in ganz Deutschland. Komm auch du mit und zeig deine Meinung. Für Freiheit, Toleranz und eine sinnvolle Drogenpolitik!

Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1318850464859237/