Category Archives: Aktionen

Björn Peng Konzert im JugendKultur e.V. Contrast

Björn Peng ist ein Darkrave-Künstler aus Freiburg. Seine Musik ist ein Mix aus psychedelischen und energiegeladenen Jumpstyle-Techno-Klängen. Oft sind in seinen Songs Textpassagen zu hören, die an gruselschaurige Science-Fiction-Horrorstreifen erinnern. Peng gilt als antifaschistischer Musiker und ist in der autonomen linken Szene zuhause. Aus dieser Ecke kommen auch die meisten AnhängerInnen.

2014 brachte er sein letztes Album auf den Markt, auf welchem unter anderem „Frittenbude und „Inglourious Bassnerds“ zu hören sind. Björn Peng ist Musiker, DJ, Kreativist und Künstler zugleich. Seine Musik bezeichnet er selbst als „Kirmestechno“, seine Fans nennen sie eher liebevoll „Trash“.

Die Linksjugend (’solid) hat ihn nun zum zweiten mal nach Konstanz eingeladen und sagt dazu: „Es passiert ein Haufen Mist auf Deutschlands Straßen. Wohnheime von geflüchteten Menschen brennen, Homosexuelle und Geflüchtete werden diskriminiert (und abgeschoben). Die linksjugend[’solid]Konstanz hat davon die Schnauze voll.

Die Veranstalter organisieren Vorträge zu unterschiedlichen Themen, engagieren sich in der Uni-Politik, knüpfen Kontakte zu den Local Refugees und mobilisieren zu antifaschistischen und antirassistischen Demos. Das Konzert mit Björn Peng gilt als Start für die kommenden Semesterferien.

Termin: Freitag, 16.06., Contrast, Joseph-Belli-Weg 11, Konstanz, Eintritt: 5 Euro, Beginn: 21:30 Uhr.

 

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/530383830683686/

Zur Kasse bitte – Demo gegen Studiengebühren

 

Loslaufen an der HTWG KonstanzUnter dem Motto “Zur Kasse bitte” waren wir heute mit dem Asta der HTWG Konstanz in Konstanz demonstrieren.
Treffpunkt war um 13:00 Uhr am Campus der HTWG, danach ging es mit über 100 Teilnehmer*innen durch die Altstadt zur Marktstätte, auf der dann eine Kundgebung mit Live-Band stattgefunden hat.

 

Mit unseren Fahnen und einem Transpi stellten wir uns weit nach Vorne um ordentlich Stimmung zu machen.

Leider waren wir damit dem Asta aber etwas “zu politisch”. Auf der Demoroute haben sie uns zwar noch toleriert, doch auf der Kundgebung wurde es ihnen zu bunt und sie baten uns eindringlich unsere Fahnen wegzustecken, weil sie keine Symbole von “Parteien” sehen wollten auf ihrer “nicht-politischen” Demo gegen Studiengebühren.

Selbstverständlich haben wir dann aber in revolutionärer Manier unsere Fahnen nur noch etwas höher gehalten. Der Asta der HTWG hat dann aber aufgegeben.Konstanz_demo

Kundgebung Markstätte 2

 

 

 

 

 

 

Trotz alledem unterstützen wir weiterhin den Aufruf gegen die geplanten Studiengebühren und werden auch an weiteren Demos gerne teilnehmen.

Denn diese Studiengebühren:

  • sind fremdenfeindlich
  • verstoßen gegen das internationale Recht auf Bildung (UN-Sozialpakt)
  • sind kein Mittel zur Finanzierung von Hochschulen
  • sind ein Türöffner für die Wiedereinführung von Studiengebühren für alle

Heraus zum 1. Mai

Wir fahren gemeinsam mit den Genoss*innen vom OAT Konstanz zur Revolutionären 1. Mai Demo in Stuttgart.

 

Wir treffen uns in Konstanz am Bahnhof um 7:15 (Abfahrt 7:35). Zugestiegen werden kann noch in Radolfzell (7:53) und in Singen der Anschlusszug mit Abfahrt um 8:18.

Hier könnt ihr schon ein unser Transpi begutachten.

 

 

Am Wochenende davor ist auch schon einiges hier geboten:

  • Demo gegen Studiengebühr, Treffpunkt ist an der HTWG Konstanz Infos
  • 10 Jahre Juso Thurgau: Die große vor-1.Mai-Feier zur Veranstaltung

 

 

 

Blut muss fließen – Filmvortrag 6. Mai 2017 in Konstanz

Der Sänger grölt Gewaltparolen, die Arme gehen hoch zum Hitlergruß: Der Journalist Thomas Kuban ermöglicht Einblicke in eine Jugendszene, in die sich kaum ein Außenstehender wagt.

Nach neun Jahren hat Thomas Kuban fünfzig Undercover-Drehs hinter sich, auch jenseits deutscher Grenzen. Ein Lied begegnet ihm immer wieder: “Blut muss fließen knüppelhageldick, wir scheissen auf die Freiheit dieser Judenrepublik…”. Hochbrisant und einzigartig ist das Material, das er unter extremem persönlichem Risiko mit versteckter Kamera zusammengetragen hat. Es dokumentiert hautnah, wie junge Leute mit Rechtsrock geködert und radikalisiert werden.

Gemeinsam mit dem Filmemacher Peter Ohlendorf reist er noch einmal zurück an Orte, an denen er undercover gedreht hat. Im Fokus steht dabei die Frage, die er auch auf der politischen Ebene zu klären versucht: Wie ist es möglich, dass auf der rechtsextremen Partymeile über alle Grenzen hinweg gefeiert werden kann?

Bis heute ist der Film nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen gewesen, sondern nur bei Veranstaltungen von FilmFaktum in Kooperation mit Initiativen und Organisationen aus Zivilgesellschaft, Politik, Gewerkschaften, Kirche und Sport. Rund 1500 Vorführungen mit anschließender Diskussion konnten bislang realisiert werden, viele davon an Schulen. Auch fünf Jahre nach der Premiere hat der Film nichts an seiner Aktualität eingebüßt.

Wir zeigen den Film mit dem Filmemacher Peter Ohlendorf
1. an der Universität KN Raum A701um 18:00  FB
2. im Contrast e.V., Joseph-Belli-Weg 11 KN um 20:00 FB

Selber Tag, andere Uhrzeit 2 Locations, beides mal aber mit Diskussionsrunde

Weiter Infos zum Film findet Ihr hier.
Und den Trailer findet Ihr auf Youtube.

 

Global Marijuana March in Konstanz

Unter dem Motto “Legalisierung macht Sinn!” hat die Linksjugend[‘Solid] Konstanz gemeinsam mit dem DHV (Deutscher Hanf Verband) dieses Jahr den #GMM17 zum ersten mal nach Konstanz geholt. Man trifft sich um 15:00 am Münsterplatz, um dann gemeinsam Richtung Stadtgarten zu laufen und dabei ein klares Zeichen für die Legalisierung von Cannabis zu setzen.

Seit März können kranke Menschen in Deutschland Marihuana auf Rezept erhalten, privat finanziert oder in schweren Fällen auch von der Krankenkasse bezahlt. Nach jahrzehntelanger Ignoranz gegenüber dem Leiden unzähliger Menschen hat die Regierung endlich gehandelt – dank gewachsenem Druck von Gerichten und Aktivist*innen. Ein guter Schritt, der vielen Betroffenen einen sicheren Zugang zu ihrem Medikament bieten und Deutschland zu einem der führenden Länder im Bereich Cannabis als Medizin machen wird. Aber wir wollen mehr…

Die vollständige Legalisierung von Cannabis macht Sinn! Für die Betroffenen genauso wie für die Gesellschaft. Jugend- und Verbraucherschutz, Bekämpfung des kriminellen Schwarzmarkts, Steuereinnahmen und Einsparungen bei Justiz & Polizei. Die Liste der Argumente ist lang.

Deswegen demonstrieren wir zum Global Marijuana March in dutzenden Städten Deutschlands und über 400 Städten weltweit. Mehr als 10.000 Menschen beteiligten sich im vergangenen Jahr in ganz Deutschland. Komm auch du mit und zeig deine Meinung. Für Freiheit, Toleranz und eine sinnvolle Drogenpolitik!

Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1318850464859237/

Rechte Hetze vom “Dritten Weg” in Radolfzell

gemeinsam-gegen-rechte-hetzeAm Samstag hatte die neofaschistische Partei “Der Dritte Weg” einen Infostand in Radolfzell. Dieser wurde durch Gegenproteste begleitet. Natürlich berichtet auch der Südkurier, und natürlich berichtet er gewohnt unkritisch. Er schreibt:

“Bei den Demonstranten handelte es sich etwa zur Hälfte um Radolfzeller Bürger, die mit farbigen Regenschirmen ein Zeichen für ein buntes und vielfältiges Radolfzell setzen wollten. Unter ihnen befanden sich einige Stadträte sowie Vertreter der Initiative Stolpersteine. Die andere Hälfte bestand aus zumeist jungen, dem Augenschein nach auswärtigen Vertretern von antifaschistischen Organisationen. Sie hatten Transparente dabei und skandierten unter anderem “Nazis raus”. Für das beschauliche Radolfzell war ihr Auftreten sowie die Tonlage ihrer politischen Parolen mindestens ungewöhnlich, etliche Passanten dürften ihr Auftreten als bedrohlich und provozierend empfunden haben.” (1)

Damit widmet der Südkurier seiner Pseudokritik des lautstarken Gegenprotests mehr Platz als einer Kritik über den “Dritten Weg”. Dass da mit Karl-Heinz Statzberger ein vorbestrafter Rechtsterrorist rumsteht (2), ist dann ebenso egal, wie dass sich etliche PassantInnen über die Aktion und über die Nazipartei aufklären ließen, das Engagement der “zumeist jungen” Leuten lobten und manche sich gar spontan daran beteiligten. Ihm ist ja auch an keiner sachlichen Berichterstattung gelegen, sondern für ihn steht von vornerein fest: Wer lautstark gegen Nazis Stellung bezieht, der stört und den finden “etliche Passanten […] bedrohlich und provozierend”.

Denn dass auch die Bodenseeregion und insbesondere Radolfzell ein Naziproblem haben, davon soll nicht geredet werden. Lieber wettert man gegen Linke. Dabei zeugen nicht nur die zum Teil im Südkurier Artikel erwähnten Aktivitäten des Dritten Wegs wie das Überkleben von Stolpersteinen, die regelmäßig stattfindenden Heldengedenken oder die Hakenkreuz-Schmierereien letztes Jahr (3) von einer regen faschistischen Aktivität in Radolfzell, auch die NPD und ihr Naziumfeld zog es im Sommer in die Stadt am Bodensee (4).

Daher gilt es nicht, wie es die Monopolzeitung der Bodenseeregion tut, antifaschistischen Protest zu spalten, sondern es gilt durch lautstarken und sichtbaren Protest gemeinsam dafür zu sorgen, dass es für Nazis so unangenehm wie möglich wird, ihre Hetze unter Menschen zu bringen!

Zur Lektüre über die Proteste am Wochenende empfehlen wir stattdessen folgende Berichte:
http://linksrhein.blogsport.de/2016/11/19/spiessrutenlaufen-fuer-neonazis-in-radolfzell/
https://linksunten.indymedia.org/de/node/197334 (nachgetragen)

(1) http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/Buntes-gegen-Braunes-in-Radolfzell-100-Menschen-demonstrieren-gegen-Dritten-Weg;art372455,9008807

(2) http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/wiese-martin-7719

(3) http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110973/3075522?utm_source=tr.im&utm_medium

(4) http://linksrhein.blogsport.de/2016/06/25/laecherlicher-naziaufmarsch-in-radolfzell/

Solidarität mit der HDP // Kundgebung

hdp-parti-logosu-orginal-haliSchluss mit der Unterstützung des Erdogan-Regimes! In der Nacht des 4. November haben in der Türkei Sondereinheiten der Polizei Selahattin Demirtas und Figen Yüksedag verhaftet, die beiden Vorsitzenden der HDP (Demokratische Partei der Völker), neun weitere Abgeordnete der drittstärksten Partei im türkischen Parlament wurden ebenfalls festgenommen. Mit diesem vorläufig letzten Höhepunkt eines seit Monaten währenden Feldzugs gegen die demokratische, linke und kurdische Opposition demonstriert der türkische Staatspräsident Erdogan unmissverständlich, dass er eine Diktatur unter seiner Führung errichten will. Den misslungenen Putschversuch hat er zum willkommenen Anlass für eine massive Säuberungswelle genommen. Die Staatsmacht hat seither tausende Aktivist*innen, Journalist*innen, Beamt*innen, Lehrer*innen suspendiert und eingesperrt, manche wurden gefoltert. Dutzende von Zeitungen, Radiound Fernsehstationen sind inzwischen verboten worden, zuletzt traf es die international renommierte Zeitung Cumhüriyet. Im Südosten des Landes führt der Autokrat einen unerklärten Krieg gegen die kurdische Bevölkerung, der inzwischen hunderte von Todesopfern gekostet hat. Mit brutaler Repression geht das AKP-Regimegegen alle vor, die ihre demokratischen Rechte wahrnehmen wollen. In dieser Situation braucht die demokratische Opposition in der Türkei, braucht die kurdische Bewegung unsere Unterstützung. Solidarität mit der HDP ist für alle Demokraten in Europa das Gebot der Stunde. Wir rufen dazu auf, die Proteste gegen die Errichtung einer Diktatur in der Türkei zu unterstützen und sich für die Freilassung der verfolgten HDP-Politikerinnen und Politiker einzusetzen. Wer jetzt noch an einer Zusammenarbeit mit Erdogan festhält, wird zum Komplizen bei dessen Verbrechen. Erdogan und die AKP sind Teil des Problems, nicht der Lösung. Mit dem Krieg gegen die Kurden in der Türkei und der Unterstützung islamistischer Terrorgruppen in Syrien gehört Erdogan zu den Fluchtverursachern in der Region. Die Visafrage und auch die Flüchtlingsfrage dürfen keine Angelegenheiten sein, für die im Gegenzug ein Schweigen gegenüber den massiven Verletzungen der Presse- und Meinungsfreiheit, der Verfolgung der Opposition und den Massakern an Kurden in der Türkei erkauft wird. Deshalb fordern wir den sofortigen Stopp der Waffenlieferungen, der polizeilichen Kooperation und den Abzug der Bundeswehr aus der Türkei. Die Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, dass die EUBeitrittshilfen an Ankara eingefroren werden. Auch das PKK-Verbot muss endlich fallen, mit dem die deutsche Justiz kurdische Aktivist*innen kriminalisiert. Die Zeit der Worte ist vorbei. Es reicht nicht mehr, besorgt und alarmiert zu sein. Es ist die Zeit zum Handeln – für uns alle.

KUNDGEBUNG

Freitag, 11. November 2016,

Konstanz, Marktstätte, 17 Uhr

Unterstützer:

ATIK, Café Mondial Konstanz e.V., DIDF, DIE LINKE Konstanz, Die Partei, DKP Bodensee, Forum Azilon – Asyl und Menschenrecht Konstanz, Grüne Hochschulgruppe Konstanz, Jugend und Kultur e.V. Konstanz, Juso-Hochschulgruppe Konstanz, Konstanzer Friedensinitiative, Linksjugend[‘solid], dielinke.SDS Uni Konstanz, Linke Liste Konstanz, Rote Hilfe Konstanz-Bodensee e.V., SP Thurgau, Stadttheater Konstanz, Terres de femmes, ver.di-Ortsverein Medien im Landkreis Konstanz, Verein demokratischer ArbeiterInnen und Jugendlicher Bodensee e.V., VVN-BdA Kreisvereinigung Konstanz

Aktionstage: “Fluchtursachen bekämpfen – Waffenexporte stoppen”

Waffen_Map_Bodensee

Auch wir als linksjugend [‘solid] unterstützen die Aktionstage “Fluchtursachen bekämpfen – Waffenexporte stoppen” vom 19. bis zum 22. August am Bodensee.
Ziel ist es, Krieg als Fluchtursache von hier lebenden Geflüchteten zu thematisieren und insbesondere auf die Mitverantwortung der Waffenindustrie aufmerksam zu machen. Die Aktionstage wurden durch das Flüchtlingsnetzwerk „Refugees for Refugees“ initiiert und mit der Unterstützung vielfältiger politischer und gesellschaftlicher Organisationen organisiert.
Das Basiscamp auf der Chérisy-Wiese in Konstanz wird Unterbringung und Rastplatz für FlüchtlingsaktivistInnen und Solidarische von außerhalb sein. Für alle, die sich solidarisch mit den Geflüchteten zeigen wollen: Kommt nach Konstanz, bringt Euer Zelt, Schlafsack und Isomatratze mit, beteiligt Euch an den Protesten!

Kurz zum Ablauf:

– Mittwoch, 19.08.2015:

16 Uhr Flüchtlingskonferenz und Workshop zum Thema „Selbstbestimmung Geflüchteter im Kontext freiwilliger humanitärer Hilfe“

– Donnerstag, 20.08.2015:

12 Uhr ATM Konstanz / 14 Uhr Kundgebung Marktstätte / 16 Uhr Mowag Kreuzlingen

– Freitag, 21.08.2015:

11 Uhr Diehl Defence Holding GmbH in Überlingen / 14 Uhr Kundgebung an der Seepromenade / 16 Uhr Besuch Gemeinschaftsunterkunft Goldbach / Ab 18 Uhr: Soliparty im Kulturladen in Konstanz

– Samstag, 22.08.2015:

14 Uhr Große Abschlusskundgebung auf der Marktstätte

 

Weitere Informationen gibt´s in der FB-Veranstaltung:

https://www.facebook.com/events/486287898204956/

oder unter folgender Email-Adresse: refugees4refugees@gmx.de

 

Spenden sind notwendig und ausdrücklich erwünscht:

Flüchtlinge für Flüchtlinge e.V
IBAN: DE80 4306 0967 7033 0742 00
BIC: GENODEM1GLS

Vortrag: Rassismus und die neue Rechte

Die Linksjugend[‘solid] Konstanz goes Teestube Singen. Beim Vortrag widmen wir uns dem Thema „Rassismus und die neue Rechte in Europa“, am Samstag ab 18:00 c.t.

Nachgegangen wird unter anderem der Frage, inwiefern die AfD mit nationalistischen und rassistischen Denkmustern auf Stimmfang geht. Zudem soll der Vortrag Basiswissen über rassistische Argumentationsmuster und Ideologien vermitteln. Interessierte sind gerne gesehen. Motto: “Bring your friends.” Wenn die Stimmung gut ist, wird hinterher noch in Singen gechillt.

Maidan: Die Protestbewegung in der Ukraine

Ereignisse, Hintergründe, Protagonisten
kritischer Vortrag und Diskussion mit Roman Danyluk (Mitglied der Gewerkschaft FAU München, Autor des Buches „Freiheit und Gerechtigkeit – Die Geschichte der Ukraine aus libertärer Sicht“ (Edition AV, Lich 2010))
Was sind das für Bewegungen auf dem Majdan?… Gibt es überhaupt soziale Fragestellungen, Entwicklungen und  Perspektiven sowie ernstzunehmende Alternativen? Seit mehr als vier Monaten protestieren Hunderttausende auf den Straßen und Plätzen der Ukraine. Diese als „Euromajdan“ bezeichnete Massenbewegung begann im November 2013, nachdem die ukrainische Regierung ein fertig vorbereitetes Assoziierungsabkommen mit der EU nicht unterschrieben hatte. Die Mobilisierung wuchs sich rasch zu einer allgemeinen Staatskrise aus und führte zum Sturz der Regierung.  Die außen- wie innenpolitischen Entwicklungen und Meldungen überschlagen sich mittlerweile stündlich. EU, USA wie Russland betreiben gleicher Maßen Außenpolitik in „guter alter“ Kalte-Kriegs-Manier. Die Krim wurde zum Spielball geostrategischer Interessen. Pro-westliche Medien verkaufen eine gewaltsame Opposition in Kiew plötzlich als gefeierte Übergangsregierung und prangern andererseits pauschal das außenpolitische (natürlich fragwürdige) Vorgehen Russlands an. Hier gilt es, genauer hinzuschauen. Die Proteste haben vielfältige Ursachen, zu denen eine ungeheuere soziale Not sowie eine autokratische Politik gehören. Doch was sich auf dem Majdan, dem zentralen Platz der Hauptstadt Kiew, zusammenfand, unterschied sich auch in einem wesentlichen Punkt von allen anderen bisherigen Massenmobilisierungen in der Ukraine. Zum ersten Mal haben rechte und rechtsradikale Kräfte einen bestimmenden Einfluss auf eine große Bewegung. Warum ist dies so und wie könnte es in der Ukraine weitergehen? Diesen und anderen Fragen soll auf der Veranstaltung nachgegangen werden.
Am Dienstag den 1. April von 19:00 – 21:00 Uhr
im Treffpunkt Petershausen, Georg-Elser-Platz 1, 78467 Konstanz