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Chinas Aufstieg und die geopolitischen Folgen

Der Zusammenbruch 1991 von Sowjetunion und Staatskapitalismus schien eine lang historische Phase weltweiter US-Hegemonie einzuläuten. Doch nur ein Vierteljahrhundert später werden die Präsidentschaftswahlen um Fragen des Niedergangs und der Rückgewinnung der Vorherrschaft geführt. Der eigenen Verschuldung und imperialen Überdehnung steht der Aufstieg Chinas – in Kürze die größte Volkswirtschaft der Welt- und anderer Schwellenländer gegenüber. Und während Präsident Trump eine nationalistische «America First» Politik in Außenhandel und Sicherheitsfragen proklamiert, macht sich Chinas Präsident für den freien Welthandel und eine neue, Europa und Asien verbindende «Seidenstraße» stark. Und im Verbund der BRICS-Staaten werden die westlich dominierten Wirtschaftsinstitutionen FMI und Weltbank in Frage gestellt, zugleich mit der «Schanghai Organisation für Zusammenarbeit» ein asiatisches, auch Sicherheitsaspekte umfassendes, Bündnis geschlossen. Im Vortrag werden zunächst Hintergründe, Perspektiven und Folgen dieses tektonischen Wandels des geopolitischen Systems vom Norden zum Süden, vom Atlantik nach Asien und dem Pazifik beleuchtet, um anschließend Spielräume und Gegenstrategien der USA zwischen Kooperation bzw. wechselseitiger Abhängigkeit (Verschuldung) und Aufrüstung bzw. Konfrontation im Kontext der weiteren Mächte Ostasiens, Japan, Süd- und Nord-Korea, auszuloten. John P. Neelsen ist apl. Professor am Institut für Soziologie der Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Politische Ökonomie, Globalisierung, Nord-Süd-Beziehungen und Südostasien. Er ist Vertrauensdozent der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Veranstaltungsort: Linkes Zentrum R12, Rammersweierstraße 12, 77654 Offenburg Veranstalter: RLS Stiftung Beginn 19:00UHR

Von Wölfen im Schafspelz und Blumenkindern in Anzügen

Was jeder schon jetzt weiß: Die Politik der Umweltzerstörung ist nicht mehr tragbar. Während in Talk-Shows über Ausländer, Putin und die neuen Bundesländer gestritten wird, beschäftigen sich Wissenschaftler mit Prognosen wie diesen…

Szenario 1: Für dieses Szenario müssten die Emissionen schon vor 2020 weltweit reduziert werden. Schon jetzt dürften nicht mehr als 40 Gigatonnen Kohlenstoff verbrannt werden. Dieses Szenario gäbe uns noch nach 2040 die Möglichkeit Kohlenstoff in begrenzten Mengen auszustoßen und trotzdem eine Klimakatastrophe abzwenden. Da die Emissionen jedoch momentan auf Rekordhöhen steigen scheint dieses Szenario sehr unwahrscheinlich zu sein.

Szenario 2: In diesem Szenario könnten wir bis anfang der 2020er eine leichte Steigerung verkraften um anschließend in schnellen Schritten die Emissionen abbauen zu müssen. 2040 dürfte die Menschheit dann absolut keinen Kohlenstoff mehr verbrennen.

Szenario 3: Auf dieses Szenario steuern wir zielstrebig zu. Nach dieser Rechnung könnten wir bis kurz vor 2030 munter den Erdball verpesten um dann einen radikalen Schnitt machen zu müssen der uns keinerlei Emissionen mehr erlaubt. Dieses Szenario ist äußerst gefährlich, wenn nicht sogar unmöglich. Die Weltgemeinschaft war bisher noch nie in der Lage so plötzlich gemeinsam zu handeln und der radikale Verzicht auf fossile Energien von heute auf morgen könnte Chaos und Entbehrung mit sich bringen.

Die Zahlen zeigen deutlich: Die Chance auf die mildeste Art der Energiewende hat die Politik schon verpasst, die letzte realistische Möglichkeit wäre die C02-Emissionen ab 2025 drastisch zu reduzieren. Weltweit! Welche Maßnahmen dafür nötig wären ist klar. Es bräuchte… Read more

Es regt sich weltweit!

Über die Kämpfe des Komitees für den Aufbau einer Arbeiterinternationale (CWI) in Spanien, Venezuela, Großbritannien, Österreich und Irland.


Die Aktivitäten die wir im kleinen Ortenaukreis entfalten wirken oft bedeutungs- und aussichtslos wenn man dabei vergisst dass Millionen von Sozialisten weltweit das Gleiche tun. 2 unserer Genossen waren diese Woche
beim Read more

Aktionswochenende: Gemeinsam gegen G20 & AfD


Du bist genervt vom AfD-Infotisch in deiner Nachbarschaft?
Der ewige Rassismus kotzt dich an?

Und dass die G20-Politiker, die auf der ganzen Welt Krieg führen und die Armut auf der Welt weiter vorantreiben willst du auch nicht unkommentiert lassen?

Wir wollen uns treffen und an 2 Tagen mit den Schwerpunkten “Aktiv gegen die AfD” und “Aktiv gegen G20” in Workshops gemeinsam
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Die Arbeitskraftmaschine

Es ist Krisengespräch in meinem Ausbildungsbetrieb. Die Produktion läuft zu uneffizient bzw. ist aufgrund von mangelnder Eigeninitiative geradezu eingeschlafen. Unterschiedliche Zwangsmaßnahmen werden angedroht. Die Azubis haben kein Vertrauen untereinander, sind alle samt Individualisten und sich selbst am nächsten.

(Karrikatur von Jean Pierre Gallot / Quelle: Flickr)

Man beginnt über die Fehler der anderen Azubis zu klagen. Eine Kollegin tritt vor: “Der X ist einfach bei jedem Scheiß krank. Warum macht der die Ausbildung überhaupt? Ich racker mich hier ab! Ich schleppe mich mit jeder noch so schlimmen Krankheit in den Betrieb! Diese Ausbildung ist mein Leben! Ich blute für sie, während andere sich einen Lenz machen.” Read more

MAKE SOCIALISM A THREAT AGAIN

Rund um die Uhr feiert sich die deutsche Bourgeoisie selbst. Ihr Sieg über die Arbeiterbewegung fiel unerwartet groß aus. Noch größer war der Freudentaumel einer Bourgeoisie, die sich zwischenzeitlich schon tot geglaubt hatte. Denn die Wachstumszahlen der Sowjetunion, die Macht der vietnamesischen Bauern und der militanten europäischen Streikbewegungen hatten das Selbstbewusstsein der herrschenden Klasse auf Jahrzehnte zermürbt. Ausgerechnet Bauern und Prolls, “der Pöbel”, brach die Arroganz der Bourgeoisie. Der weltweite Sozialismus war zum Greifen nah.

Um die bürgerliche Menschheit zu retten, sah die Elite sich zur rohesten Drecksarbeit erniedrigt. Napalmteppiche und Massenmorde sollten das Weltproletariat zur Räson bringen. Die bürgerliche Staatsmacht entfaltete seine ganze sadistische Kreativität, um den Tod ihres Herrchens hinauszuschieben. Der CIA wurde zur festen imperialistischen Institution. MK Ultra und Agent Orange waren die verzweifelten Antworten einer geschwächten Klasse. Read more

Das verschobene Dinner und Kneipenabend im R12

Die reguläre Vokü/Küfa ist ja aufgrund von Personalmangel ausgefallen und findet nun, außerhalb des eigentlichen Rhythmus, am kommenden Freitag, 24. März, ab 19 Uhr statt!

Wir möchten euch hierzu herzlich alle einladen! Es wird wie immer ein leckeres Mahl geben, ganz vegan, bio und nach Möglichkeit regional, gegen Spende.

Also, freut Euch alle auf leckeres Essen und nette Leute! Drumrum und v.a. im Anschluss an das Essen findet der normale Kneipenbetrieb statt.

Es freuen sich auf euch alle eure K-Gruppe.

Proletarierinnen aller Länder vereinigt euch!

Am 19.März 1911 wurde der erste, zunächst Europa weite, Frauenkampftag auf Initiative der Sozialistin Clara Zetkin begangen. Dieser wendete sich gegen die Unterdrückung und Benachteiligung der Frauen im Kaiserreich. Das Kaiserreich gibt es nicht mehr, doch immer noch sind die Frauen benachteiligt in Wirtschaft und Gesellschaft:

– Jede dritte Frau in Deutschland ist Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt.

– Geschlechterrollen des „Starken Mannes“ als Ernährer der Familie und der „schwachen Frau“ als Erzieherin der Kinder und Hüterin des Haushaltes sind leider noch weit verbreiten. Darunter leiden oft beide Geschlechter. Beide müssen sich in bestimmte Funktionen zwängen und können nicht nach ihren Veranlagungen und Vorlieben handeln.

– Diese gesellschaftliche Benachteiligung wird vom Kapital dazu benutzt die Arbeiterschaft zu spalten. Weibliche Arbeiterinnen verdienen in Deutschland bei gleicher Ausbildung für die gleiche Arbeit im Durchschnitt 20% weniger als Männer. Die Fabrikbesitzer benutzen den Sexismus als Vorwand den Arbeiterinnen weniger Lohn zu zahlen und so ihre Profitrate zu erhöhen.

Wir wollen dieses Überbleibsel aus alten Stammesherrschaften und Monarchien nicht mehr ertragen! Den Frauenkampftag nehmen wir zum Anlass mit dieser mittelalterlichen Moral endlich aufzuräumen!

Auch Straßenschilder werden vor allem von Männern kontrolliert die dazu meist noch ziemliche Idioten waren wie bspw. Bismarck oder Hindenburg.

Darum kann man es nur begrüßen, dass Aktivisten scheinbar die Straßenschilder in Offenburg verbessert haben. Vielerorts wurde z.B. aus dem Ebert Platz eine Rosa Luxemburg Straße oder eine Arbeiterinnen str. aus der Moltke str.

Offenburg ist nicht die Stadt der Kapitalisten, Kriegstreiber und Politiker es ist unsere Stadt, der Arbeiterinnen und der Widerstandskämpfer. Das sollten wir uns ins Gedächtnis rufen, deshalb habe ich mich über die vielen “neuen” Straßennamen gefreut.

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