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[VS] Infostand zu Fluchtursachen am 12.12.

Mit einem Infostand zum Thema „Fluchtursachen“ möchte die Linksjugend [’solid]
Villingen-Schwenningen am Samstagmorgen, den 12. Dezember 2015 in der Villinger
Rietstraße die vielfälltigen Gründe für die Flucht vieler Menschen aus dem Nahen
Osten, den Balkanstaaten und den afrikanischen Staaten näher beleuchten und ein
Bewusstsein über die Situation der Geflüchteten in der Bevölkerung der Doppelstadt
schaffen.

„Vielen Menschen hierzulande ist überhaupt nicht bewusst, warum Menschen aus dem
Balkan oder den afrikanischen Staaten, z.B. Eritrea fliehen müssen, obwohl dort
anders als in Syrien und dem Irak nicht unbedingt Krieg herrscht.“, erklärt Tamar
Cohen, Sprecherin des örtlichen Linksjugend-Ablegers. Dies führe zu vielen
Missverständnissen und der Pauschalisierung vieler Geflüchteter als
„Wirtschaftsflüchtlinge“. „Wir haben uns deshalb vorgenommen, mit einer
Informationstafel und im persönlichen Gespräch mit Passantinnen und Passanten den
Vesuch zu unternehmen, Vorurteile abzubauen und auf Fluchtursachen aufmerksam zu
machen.“

Außerdem möchte die Jugendorganisation Spenden für die Arbeit mit ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfern zu sammeln. „Bereits in der Vergangenheit konnten wir mit
Konzerten oder der Organisierung des Antirassistischen Fußballturnieres Geld
sammeln, welches vor allem Refugio Villingen-Schwenningen zu Gute kam.“, so die
Sprecherin. Refugio arbeitet mit traumatisierten Geflüchteten und hat laut den
Jugendlichen jede Unterstützung verdient, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Organisation einen wichtigen Beitrag in der Arbeit mit Geflüchteten leistet.

Darüber hinaus, soll mit dem Infostand eine gemeinsame Veranstaltung der
Linksjugend [’solid] und der Linkspartei mit Christian Schaft am Abend des 12.
Dezembers im Martin-Luther-Haus beworben werden. Schaft, Mitglied des Landtages
in Thüringen und des dortigen Flüchtlingsrates konstatiert: „Ohne die vielen
ehrenamtlichen Helfer*innen wäre die aktuelle Herausfordung nicht zu stemmen,
daher muss die Zivilgesellschaft, aber auch der Staat sie viel mehr unterstützen.“