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Aktion zum Hambi

Wie geplant fand auch alles statt. wir hatten gemeinsam mit attac und deren Weltkugel (auf den Bildern nicht zu übersehen) unseren Infostand. Daneben waren zahlreiche handgemalte Schilder mit den Begriffen von Ende Gelände aufgestellt. Wir halten das was RWE in den letzten Monaten und Wochen im Hambi getan hat für nicht tragbar und zum Glück sahen das die meisten Haller*innen ebenso, wir erhielten sehr viel zuspruch für die Aktion und auch einen kruzen Bericht im Haller Tagblatt. Also eine gelungene erste Aktion.

Auch zuspruch gab es von Wolfgang Kämmerer, dem Sprecher der ökologischen Plattform der LINKEN, laut seinen Worten ist es wichtig, dass Leute für eine neue Klimapolitik demostrieren und somit Druck auf die Regierung ausüben. Gerade auch weil im Jahr 2016 die Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien so massiv gesenkt wurden, dass es noch über 100 Jahre (!) dauern würde um eine Komplettversorgung damit zu garantieren. Daher muss hier schnell ein Wandel her und für den diesen Wandel war auch unsere Aktion.

Der Vortrag selbst war für einen Samstagabend mit Länderspiel gut besucht und es gab eine längere Diskussion am Ende.

Als linksjugend möchten wir uns bei allen die da waren und uns geholfen haben bedanken und auch bei Wolfgang Kämmerer, der extra aus Stuttgart gekommen ist um uns über dieses Thema zu informieren.

Demo für den Kohleausstieg – Hambi bleibt!

Okay, klar der Hambacher Forst ist weit weg und hier in der Gegend gibt es kaum Kohleabbau. Aber trotzdem finden wir es ist richtig und wichtig ein klares Zeichen zu setzen, denn wenn irgendwo Braunkohle verbrannt wird und dafür auch noch Wälder abgeholzt werden, leidet das ganze Klima darunter. So kommt es Global zu Unwettern und Dürren, es werden vor allem wieder die getroffen, die niemals Kohle abgebaut haben und für diese Politik nichts können.

Der Hambacher Forst selbst, wird durch das Unternehmen RWE gerodet, was schon seit Jahren prosteste von allen Seiten auslöst. Auch die Linksjugend [‘solid] ist schon immer dabei und einige unserer Genoss*innen sitzen mit im Camp der Besetzer*innen. Daher gilt auch ihnen unsere Solidarität.

 

Wir bitten Euch zu unseren Treffen zu kommen und uns mit Euren Ideen und Vorschlägen zu helfen, der Termin der Demo dann wird hier bekanntgegeben. Wir freuen uns auf Euch!

 

von Simon P. Brecht, Kreissprecher der Linksjugend [solid] Schwäbisch Hall und Hohenlohe

Homophobie ist nicht diskutabel – kein Zurückrudern!

Die Linksjugend [‘solid]Baden-Württemberg kritisiert das Zurückrudern von GEW und Landesregierung in Sachen Bildungsplan und fordert zur konsequenten Umsetzung desselben auf.

Die Pläne, in Schulen verstärkt die Akzeptanz aller Geschlechter und Liebesformen zu fördern, sorgten in den letzten Wochen für heftige Debatten. Bildungsplangegner betonten immer wieder, sie seien nicht homophob oder transphob, sondern fänden lediglich das Thema übergewichtet oder nicht richtig platziert. Man mag über Gewichtung und Zeitpunkt, wann Jugendliche aufgeklärt werden sollten, diskutieren. Doch ein Blick auf die Demonstrationen der Bildungsplangegner zeigt, dass es sehr wohl um Homophobie und Diskriminierung von Menschen die nicht der zweigeschlechtlichen Norm bzw. von Andersliebenden geht.  Homosexuelle Menschen werden dort mit Kinderschändern gleichgesetzt, Aufklärung über unterschiedliche Familienmodelle werden umgedeutet in „Sexunterricht“. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, setzten die Konservativen bei der letzten Demo Nazi-Aktivisten als Ordner ein, die unter anderem für ihre Gewaltbereitschaft bekannt sind.

Vor diesen Menschen, die ironischerweise die Notwendigkeit von konsequenter Aufklärung und Bekämpfung von Diskriminierung zweifelsfrei belegen, droht die Landesregierung einzuknicken.

Sven „Gonzo“ Fichtner, Sprecherratsmitglied der Linksjugend [‘solid] Stuttgart und Kreisvorstandsmitglied von Die LINKE Stuttgart, ist enttäuscht vom Zurückrudern der GEW und der Landesregierung. Er hatte Anfang Februar die erste Demonstration der Bildungsplanbefürworter angemeldet.  „Es kann nicht sein das man jetzt für eine Verschiebung des Bildungsplans ist und somit einen Hofknick vor den Homophoben macht. Die Demos haben deutlich gezeigt wie wichtig es ist, dass das Thema sexuelle Vielfalt endlich in die Schulen kommt. Reaktionäre Aktionen dürfen nicht das Ziel torpedieren“, erklärt Fichtner.

Die Linksjugend [‘solid] ruft alle fortschrittlich gesinnten Gruppen und Einzelpersonen dazu auf, an dem Thema dranzubleiben und den Homophoben nicht das Feld zu überlassen, weder in den Schulen, noch in den Parlamenten, noch auf der Straße und im Alltag. Die Akzeptanz und Gleichberechtigung aller Geschlechter und einvernehmlichen Liebesformen muss unser Ziel bleiben und ist nicht verhandelbar.