Keine Podiumsdiskussion mit der Jungen Alternative

Das Jugendforum (JuFo) Stuttgart hat für den 24.07.2017 zur Podiumsdiskussion ins Dillmann Gymnasium in Stuttgart eingeladen. Wir lehnen es aber ab, mit der Jungen Alternative auf einem Podium zu sitzen. Die Linksjugend Stuttgart wird bis auf weiteres an keiner Veranstaltung die vom JuFo organisiert ist teilnehmen und auch keinen Ausnahmen etc. zustimmen. Unsere Entscheidung ist eindeutig: In Stuttgart wird keiner von der Linksjugend [solid] mit der Jungen Alternative diskutieren.

 

Mit Nazis, Rassisten, Homophoben diskutiert man nicht!

Perspektivencheck mit der AfD? Hat euch die „Demo für Alle“ in Stuttgart nicht gereicht um die Perspektiven und Ziele der AfD zusehen?

Die IG CSD Stuttgart möchte am 11.07.2017 im württembergischen Kunstverein Stuttgart einen PERSPEKTIVWECHSEL mit Nazis, Rassisten und Homophoben eingehen! Aus unserer Sicht ist dies verantwortungslos und beschämend – mit Nazis, Rassisten, Homophoben diskutiert man nicht, man bekämpft sie!

Wir wissen doch ALLE eine 100% rechtliche Gleichstellung, sowie die Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen in der Bevölkerung wird es mit der AfD nicht geben. Geschweige denn die Adoption von Kindern durch Regenbogenpaare. Die AfD bekämpft unsere gemeinsamen Ziele (Teilnahme der AfD bei der sogenannten „Demo für Alle“!

Deswegen ist es wichtig, dagegen klar, öffentlich und massenhaft Position zu beziehen. Die AfD zu bekämpfen heißt: ÜBER sie zu reden – nicht MIT ihr. Und es heißt, ihr konsequent den Raum für ihre menschenverachtende Propaganda zu nehmen. Jeder Einzug in ein Parlament, jeder öffentliche Auftritt dient ihrer weiteren Etablierung und Legitimierung.

Sven „Gonzo Fichtner, Sprecher Linksjugend [‘solid] Stuttgart

 

Fahrpreise für Bus und Bahn senken statt erhöhen!

“Wer den Nahverkehr für die Menschen immer teurer macht, ist sozial und ökologisch Blind”, so Sven „Gonzo“ Fichtner  Sprecher der Linksjugend [‘solid] Stuttgart: zur geplanten Fahrpreiserhöhung des Nahverkehrs um 1,9 Prozent.

“Es ist widersinnig, dass diejenigen, die sich vernünftig verhalten, mit immer höheren Kosten belastet werden und es ist unsozial, wenn diejenigen mit wenig Einkommen über hohe Ticketpreise in ihrer Mobilität eingeschränkt werden. Dabei liegen die Alternativen auf der Hand und werden von unserer Fraktion in der Regionalversammlung sowie der Fraktionsgemeinschaft SÖS-LINKE-PluS im Stuttgarter Gemeinderat aufgezeigt. Wir brauchen neue Wege für mehr Lebensqualität und sozialökologischen Umbau statt ein stumpfes ‘Weiter-so’.

 

 

 

 

Ehrenmitglied Theodor Bergmann gestern Abend im Alter von 101 Jahren verstorben

Liebe Genossinnen und Genossen,

ich überbringe Euch hiermit die traurige Nachricht, dass unser Ehrenmitglied Theodor Bergmann gestern Abend im Alter von 101 Jahren verstorben ist. Er war bis zuletzt voller Optimismus, dass es gelingt, die Welt sozialistisch zu verändern.

Wir verlieren mit ihm einen wertvollen Menschen und Kämpfer.

Traurige Grüße

Sven “Gonzo” Fichtner

Sprecher Linksjugend [‘solid] Stuttgart

Volle Bäuche statt volle Tonnen!

Sommerloch? Von wegen! Denn für den 24.07. haben wir den Autoren und Aktivisten Christian Walter eingeladen, welcher uns sein Buch ,,Volle Bäuche statt volle Tonnen” vorstellt. Als Mitgründer der Initiative ,,Containern ist kein Verbrechen” kann er aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz schöpfen, welcher das Thema in all seinen Facetten beleuchtet. Dabei wird er auch mit einigen Missverständnissen aufräumen wie der Gleichsetzung von Foodsharing und Containern oder der ,,Fairness” von Fairtrade.

Mehr Infos folgen ….

https://www.facebook.com/events/170956613437883/

Kein Tag der deutschen Zukunft

 

#noTddZ Leider ist es wieder so weit, am 3. Juni wollen sich in Karlsruhe Neonazis zu einem der größten Nazi-Aufmärsche Deutschlands treffen. Das werden wir nicht einfach hinnehmen! Als linksjugend [’solid] unterstützen wir daher selbstverständlich die Protestaktivitäten noTddZ Karlsruhe gegen den sogenannten “Tag der deutschen Zukunft” und möchten Euch bitten, mit vielen weiteren GenossInnen nach Karlsruhe zu kommen!

Wir sehen uns am 03.Juni #nopasaran

Alle Infos findet ihr unter: notddz.suedwest.mobi

Cannstatt bleibt antirassistisch! 18. Mai

 

Hallo, liebe Genoss*innen!

Nach langem Hin und Her plant die „Alternative für Deutschland“ ihre Auftaktveranstaltung zur Bundestagswahl nun doch durchzuführen. Im Cannstatter Kursaal will sich die rechtspopulistische Partei in Wahlkampfstimmung bringen um in aller Öffentlichkeit gegen Geflüchtete und andere Minderheiten zu hetzen. Nicht ohne unseren Widerstand!

Der „rebellischen“ Selbstdarstellung der AfD liegt ein extrem rückwärtsgewandtes Gesellschaftsbild zu Grunde. „Deutsche zuerst“ und „Frauen zurück an den Herd“ heißt die Devise ihrer rechten Hetze.

Statt Lösungsansätze für eine gerechtere Gesellschaft zu bieten, formuliert die Partei die These, Deutschland verliere „sein kulturelles Gesicht“. Die Rechten werfen mit politischen Forderungen aus dem vergangenen Jahrhundert um sich: Grenzen dicht, Rückkehr zum Abstammungsprinzip bei der Staatsangehörigkeit, den Doppelpass abschaffen sowieso. Dabei ist das nur die Spitze des Eisbergs.

Neben ihrer rassistischen, sexistischen und antisemitischen Stimmungsmache positioniert sich die AfD tatsächlich zu gesellschaftlichen Widersprüchen, wie etwa der immer größer werdenden Schere zwischen Arm und Reich. Nur tut sie das zu Ungunsten vieler; die Partei will keine Umverteilung von Wohlhabenderen zu Ärmeren. Die Partei will eine Verteilung von „Nicht-Deutschen“ zu „Deutschen“. Das Zwei-Klassen-System wird nicht abgeschafft, es verläuft bei der „AfD“ entlang kultureller und ethnischer Linien.

Die AfD bietet kein Konzept für eine bessere oder gerechtere Gesellschaft. Im Gegenteil. Den Rechten geht es um die Verschärfung der gesellschaftlichen Widersprüche, sie forcieren die weitere Spaltung der Gesellschaft anhand von (vermuteter) Herkunft, Geschlecht oder Einkommen.

Für uns ist das keine Perspektive! Gerade deswegen ist es notwendig, gemeinsam Widerstand gegen Rechts zu organisieren. Es muss uns darum gehen, die rechtspopulistische Partei gesellschaftlich zu isolieren, zu stigmatisieren und ihre Hetze zu enttarnen. Darum organisieren wir bei öffentlichen Veranstaltungen und im Wahlkampf Widerstand gegen Rechts. Eine Legitimität für menschenverachtende Hetze gab und gibt es nicht – weder im Wahlkampf noch sonst irgendwann. Kommt deswegen am 18. Mai nach Cannstatt!

Wir werden an diesem Tag in der Cannstatter Innenstadt präsent sein um zu informieren, aufzuklären und aktiv zu sein. Das Bild im Kurpark wird für sich sprechen: Hinter einem immensen Polizeiaufgebot verschanzt sich der AfD-Landesverband. Damit wird einmal mehr deutlich werden, dass rechte Veranstaltungen in unserer Stadt keine Normalität sind. Setzen wir alles daran, dass es so bleibt!

Beteiligt euch an der Bündniskundgebung am Wilhelmsplatz und den Aktionen!
Keine Plattform für rechte Hetze – Cannstatt bleibt antirassistisch!
Für ein solidarisches Miteinander!

https://www.facebook.com/events/215899278908608/

Zum 1. Mai: Kämpfen und feiern

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe politischen Unterstützerinnen und Unterstützer,

HERAUS ZUM 1.MAI!

Wir treffen uns um 09:45 Uhr auf dem Marienplatz bei der BW-Bank.

Dort startet um 10 Uhr die traditionelle DGB Demo.

Danach gehts auf die revolutionäre 1. Mai Demo.

Den Tag ausklingen lassen wir dieses Jahr im Stadtteilzentrum Gasparitsch

Stuttgart bleibt bunt

Am 22.04.2017 will der Fellbacher Neonazi und Reichsbürger Michael S. einen neuen Versuch unternehmen, seine Hetze auf Stuttgarts Straßen zu tragen. Nach den gescheiterten Versuchen in Fellbach, will er diesmal gegen „Linksfaschismus mit Terror und Gewalt“ demonstrieren.

Auch der Zeitpunkt, 22.04. Bundesparteitag der AfD in Köln, ist nicht zufällig gewählt. Dahinter verbirgt sich der offensichtliche Versuch, auf wenig Widerstand zu treffen. Egal wie lächerlich der Haufen in der Realität erscheint, wir werden nicht zulassen, dass in Stuttgart Nazis, Rassist*innen, Reichsbürgerinnen und Reichsbürger unwidersprochen durch die Straßen ziehen.

Deshalb ruft die Linksjugend [‘solid] Stuttgart zu kreativen Protesten auf! Eine stationäre Kundgebung auf dem Schlossplatz wurde angemeldet.

Stuttgart, 15.04.2017

Linksjugend [‘solid] Stuttgart

 

https://www.facebook.com/events/1204574979639713/

 

Selbstbestimmung für interkulturelle Gesellschaft

Die Linksjugend [‘solid] Stuttgart fordert eine vollständige Aufhebung des Tanzverbotes an allen “stillen” Tagen. Wir sehen den Gesetzgeber sogar in der Pflicht, die Gesetze zu verändern. Jeder Einzelne soll selbst entscheiden können, ob und in welcher Form er sich diese Tag ruhig verbringt und sich an bestimmte Vorstellungen hält. Genauso sollen auch Gastronomie- und Clubbetreiber selbst entscheiden dürfen, ob sie Partys veranstalten oder laute Musik abspielen.

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