Am 24. September DIE LINKE wählen!

Die Linksjugend [‘solid] Stuttgart begreift den Kampf um politische Inhalte als Kampf ums Ganze. Als linker Jugendverband agieren wir daher gemeinsam mit den linken Bewegungen sowohl auf der Straße als auch an der Seite der Partei DIE LINKE im Parlament. Denn DIE LINKE ist die einzige glaubhafte parlamentarische Kraft, die unsere Interessen konsequent vertritt.

• antikapitalistisch • antifaschistisch • sozialistisch • feministisch • basisdemokratisch • ökologisch

sind nur einige Kernpunkte aus dem Programm der Linksjugend [‘solid], die wir in der Partei DIE LINKE wiederfinden.

Deshalb deine Erststimme für Johanna Tiarks und Bernd Riexinger!
Deine Zweitstimme für die Partei DIE LINKE!

 

Linke Politik lässt sich nicht verbieten! Solidarität mit Indymedia Linksunten!

Kundgebung am Stuttgarter Rotebühlplatz/Stadtmitte
Donnerstag 31. August / 18 Uhr

Am Freitag, den 25. August gab das Innenministerium das Verbot der linken Informationsplattform Indymedia Linksunten bekannt. Polizeikräfte durchsuchten vier Wohnungen und das Kulturzentrum KTS in Freiburg, beschlagnahmten Speichermedien und Technik. Der Innenminister begründete den harten Schlag gegen das vielgenutzte Portal mit den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg. Die Kriminalisierung von Indymedia Linksunten ist das erste Resultat einer breiten Kampagne gegen linke Politik, die von bürgerlichen Parteien und Medien schon vor dem Gipfel ins Rollen gebracht wurde und nach ihm erst richtig in Fahrt kam. Von der revolutionären und radikalen Linken über linke Kulturzentren bis hin zur Linkspartei, wird alles diffamiert und angegriffen, was am neoliberalen Kurs der Herrschenden rüttelt: eine Bildzeitung, die ihre LeserInnen zur Fahndung nach AktivistInnen aufhetzt, Forderungen nach EU-weiten Dateien zur Erfassung von linken AktivistInnen, Debatten über die Schließungen von Räumlichkeiten. Alle politischen Kräfte, die sich nicht vom selbstbestimmten Widerstand gegen den Gipfel distanzieren, befinden sich mit auf der Abschussliste.

Es ist nicht nur die ausufernde Polizeigewalt während des Gipfels, die unzähligen verletzten AktivistInnen und die teils noch andauernden unbegründeten Haftstrafen, die mit dem Schlag gegen Links unter den Teppich gekehrt werden sollen. Es geht darum, politische Kräfteverhältnisse zu schaffen, in denen Widerstand zum Verbrechen gemacht wird, sobald er anfängt, sich zu artikulieren. Der direkte Protest gegen das immer zerstörerischere Wüten des kriselnden Kapitalismus, gegen Kriegspolitik, Sozialabbau, Abschottungspolitik, zunehmend unsichere und schlechte Arbeitsbedingungen, soll nicht als Anknüpfungspunkt zur Veränderung der Zustände, sondern als unmittelbare Gefahr für die Menschen der Gesellschaft verkauft werden. Eine Gefahr kann linker Widerstand durchaus sein – allerdings nur für diejenigen, die an der Verschlechterung der Lebensbedingungen von großen Teilen der Gesellschaft mitwirken und davon profitieren. Natürlich ist es kein Zufall, dass das harte staatliche Durchgreifen nur wenige Wochen vor der Bundestagswahl stattfindet. Die vermeintliche Bedrohung der „Inneren Sicherheit“ ist schon seit Jahren ein Dauerbrenner in der Öffentlichkeitsarbeit der großen bürgerlichen Parteien.

Und jetzt? Es ist nicht klar abzusehen, wie sich die Offensive gegen Links weiter ausgestalten wird. Fakt ist: das Fundament dafür ist gelegt. Die Herrschenden schaffen eine Stimmung, in der die Einschränkung bürgerlicher Freiheiten, wie der Versammlungs- und der Pressefreiheit auf zunehmend fruchtaren Boden stößt, in der Proteste zur „Gefahr für Leib und Leben“ hochstilisiert werden. Schließlich soll ein schwerbewaffnetes SEK, das wegen Steinen und Barrikaden Häuser stürmt, nicht als Ansatz zur weiteren Militarisierung der Gesellschaft wahrgenommen werden. Ein mutiger Einsatz zur „Rettung in der Not“ liest sich wesentlich besser in der bürgerlichen Berichterstattung…

Das können wir nicht hinnehmen!

Wir befinden uns in einer Zeit, in der große Teile der lohnabhängigen Bevölkerung in immer schlechtere Lebensbedingungen gezwängt werden, in der Ausgrenzung und Abschottung wieder brutale und sichtbare Formen annehmen. Die Gesellschaft wird kompromisslos – und für viele inzwischen auch selbst spürbar – nach den Interessen des Kapitals ausgerichtet. Der Widerstand dagegen ist zwar folgerichtig, aber keine leichte Aufgabe. Er kann nur Früchte tragen, wenn wir ihn gemeinsam verteidigen, lautstark und selbstbewusst an seiner Notwendigkeit festhalten. Wir haben so viele Anknüpfungspunkte, anhand derer wir Menschen für den Kampf für eine bessere Gesellschaft begeistern können und wir erleben täglich, wie dieses System Perspektivlosigkeit und Verzweiflung produziert. Es ist jetzt unsere Aufgabe, die Stimmen zu erheben, anstatt in Resignation zu verfallen, solidarisch zusammenzuhalten, anstatt uns verunsichern und vereinzeln zu lassen!

Kommt zur Solidaritätskundgebung zur Verteidigung linker Politik gegen staatliche Kriminalisierung! Zeigen wir gemeinsam, dass ihre Verbote nicht über die tagtäglichen Verbrechen der herrschenden Ordnung hinwegtäuschen können. Eine Politik des Widerstandes braucht widerständige Medien, die sich nicht von den politischen Koordinaten der Herrschenden und dem lukrativen Handel mit Informationen lenken lassen.

Wir sind alle Linksunten!

Kundgebung am Rotebühlplatz / Stadtmitte

Donnerstag 31. August / 18 Uhr

ErstunterzeichnerInnen:

Rote Hilfe Stuttgart
Revolutionäre Aktion Stuttgart
Arbeitskreis Solidarität
Antifaschistische Aktion Esslingen
Zusammen Kämpfen Stuttgart

Die Kundgebung wird unterstützt von der Linksjugend [’solid] Stuttgart

https://www.facebook.com/events/120435925278724

Keine Podiumsdiskussion mit der Jungen Alternative

Das Jugendforum (JuFo) Stuttgart hat für den 24.07.2017 zur Podiumsdiskussion ins Dillmann Gymnasium in Stuttgart eingeladen. Wir lehnen es aber ab, mit der Jungen Alternative auf einem Podium zu sitzen. Die Linksjugend Stuttgart wird bis auf weiteres an keiner Veranstaltung die vom JuFo organisiert ist teilnehmen und auch keinen Ausnahmen etc. zustimmen. Unsere Entscheidung ist eindeutig: In Stuttgart wird keiner von der Linksjugend [solid] mit der Jungen Alternative diskutieren.

 

Mit Nazis, Rassisten, Homophoben diskutiert man nicht!

Perspektivencheck mit der AfD? Hat euch die „Demo für Alle“ in Stuttgart nicht gereicht um die Perspektiven und Ziele der AfD zusehen?

Die IG CSD Stuttgart möchte am 11.07.2017 im württembergischen Kunstverein Stuttgart einen PERSPEKTIVWECHSEL mit Nazis, Rassisten und Homophoben eingehen! Aus unserer Sicht ist dies verantwortungslos und beschämend – mit Nazis, Rassisten, Homophoben diskutiert man nicht, man bekämpft sie!

Wir wissen doch ALLE eine 100% rechtliche Gleichstellung, sowie die Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen in der Bevölkerung wird es mit der AfD nicht geben. Geschweige denn die Adoption von Kindern durch Regenbogenpaare. Die AfD bekämpft unsere gemeinsamen Ziele (Teilnahme der AfD bei der sogenannten „Demo für Alle“!

Deswegen ist es wichtig, dagegen klar, öffentlich und massenhaft Position zu beziehen. Die AfD zu bekämpfen heißt: ÜBER sie zu reden – nicht MIT ihr. Und es heißt, ihr konsequent den Raum für ihre menschenverachtende Propaganda zu nehmen. Jeder Einzug in ein Parlament, jeder öffentliche Auftritt dient ihrer weiteren Etablierung und Legitimierung.

Sven „Gonzo Fichtner, Sprecher Linksjugend [‘solid] Stuttgart

 

Fahrpreise für Bus und Bahn senken statt erhöhen!

“Wer den Nahverkehr für die Menschen immer teurer macht, ist sozial und ökologisch Blind”, so Sven „Gonzo“ Fichtner  Sprecher der Linksjugend [‘solid] Stuttgart: zur geplanten Fahrpreiserhöhung des Nahverkehrs um 1,9 Prozent.

“Es ist widersinnig, dass diejenigen, die sich vernünftig verhalten, mit immer höheren Kosten belastet werden und es ist unsozial, wenn diejenigen mit wenig Einkommen über hohe Ticketpreise in ihrer Mobilität eingeschränkt werden. Dabei liegen die Alternativen auf der Hand und werden von unserer Fraktion in der Regionalversammlung sowie der Fraktionsgemeinschaft SÖS-LINKE-PluS im Stuttgarter Gemeinderat aufgezeigt. Wir brauchen neue Wege für mehr Lebensqualität und sozialökologischen Umbau statt ein stumpfes ‘Weiter-so’.

 

 

 

 

Ehrenmitglied Theodor Bergmann gestern Abend im Alter von 101 Jahren verstorben

Liebe Genossinnen und Genossen,

ich überbringe Euch hiermit die traurige Nachricht, dass unser Ehrenmitglied Theodor Bergmann gestern Abend im Alter von 101 Jahren verstorben ist. Er war bis zuletzt voller Optimismus, dass es gelingt, die Welt sozialistisch zu verändern.

Wir verlieren mit ihm einen wertvollen Menschen und Kämpfer.

Traurige Grüße

Sven “Gonzo” Fichtner

Sprecher Linksjugend [‘solid] Stuttgart

Volle Bäuche statt volle Tonnen!

Sommerloch? Von wegen! Denn für den 24.07. haben wir den Autoren und Aktivisten Christian Walter eingeladen, welcher uns sein Buch ,,Volle Bäuche statt volle Tonnen” vorstellt. Als Mitgründer der Initiative ,,Containern ist kein Verbrechen” kann er aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz schöpfen, welcher das Thema in all seinen Facetten beleuchtet. Dabei wird er auch mit einigen Missverständnissen aufräumen wie der Gleichsetzung von Foodsharing und Containern oder der ,,Fairness” von Fairtrade.

Mehr Infos folgen ….

https://www.facebook.com/events/170956613437883/

Kein Tag der deutschen Zukunft

 

#noTddZ Leider ist es wieder so weit, am 3. Juni wollen sich in Karlsruhe Neonazis zu einem der größten Nazi-Aufmärsche Deutschlands treffen. Das werden wir nicht einfach hinnehmen! Als linksjugend [’solid] unterstützen wir daher selbstverständlich die Protestaktivitäten noTddZ Karlsruhe gegen den sogenannten “Tag der deutschen Zukunft” und möchten Euch bitten, mit vielen weiteren GenossInnen nach Karlsruhe zu kommen!

Wir sehen uns am 03.Juni #nopasaran

Alle Infos findet ihr unter: notddz.suedwest.mobi

Cannstatt bleibt antirassistisch! 18. Mai

 

Hallo, liebe Genoss*innen!

Nach langem Hin und Her plant die „Alternative für Deutschland“ ihre Auftaktveranstaltung zur Bundestagswahl nun doch durchzuführen. Im Cannstatter Kursaal will sich die rechtspopulistische Partei in Wahlkampfstimmung bringen um in aller Öffentlichkeit gegen Geflüchtete und andere Minderheiten zu hetzen. Nicht ohne unseren Widerstand!

Der „rebellischen“ Selbstdarstellung der AfD liegt ein extrem rückwärtsgewandtes Gesellschaftsbild zu Grunde. „Deutsche zuerst“ und „Frauen zurück an den Herd“ heißt die Devise ihrer rechten Hetze.

Statt Lösungsansätze für eine gerechtere Gesellschaft zu bieten, formuliert die Partei die These, Deutschland verliere „sein kulturelles Gesicht“. Die Rechten werfen mit politischen Forderungen aus dem vergangenen Jahrhundert um sich: Grenzen dicht, Rückkehr zum Abstammungsprinzip bei der Staatsangehörigkeit, den Doppelpass abschaffen sowieso. Dabei ist das nur die Spitze des Eisbergs.

Neben ihrer rassistischen, sexistischen und antisemitischen Stimmungsmache positioniert sich die AfD tatsächlich zu gesellschaftlichen Widersprüchen, wie etwa der immer größer werdenden Schere zwischen Arm und Reich. Nur tut sie das zu Ungunsten vieler; die Partei will keine Umverteilung von Wohlhabenderen zu Ärmeren. Die Partei will eine Verteilung von „Nicht-Deutschen“ zu „Deutschen“. Das Zwei-Klassen-System wird nicht abgeschafft, es verläuft bei der „AfD“ entlang kultureller und ethnischer Linien.

Die AfD bietet kein Konzept für eine bessere oder gerechtere Gesellschaft. Im Gegenteil. Den Rechten geht es um die Verschärfung der gesellschaftlichen Widersprüche, sie forcieren die weitere Spaltung der Gesellschaft anhand von (vermuteter) Herkunft, Geschlecht oder Einkommen.

Für uns ist das keine Perspektive! Gerade deswegen ist es notwendig, gemeinsam Widerstand gegen Rechts zu organisieren. Es muss uns darum gehen, die rechtspopulistische Partei gesellschaftlich zu isolieren, zu stigmatisieren und ihre Hetze zu enttarnen. Darum organisieren wir bei öffentlichen Veranstaltungen und im Wahlkampf Widerstand gegen Rechts. Eine Legitimität für menschenverachtende Hetze gab und gibt es nicht – weder im Wahlkampf noch sonst irgendwann. Kommt deswegen am 18. Mai nach Cannstatt!

Wir werden an diesem Tag in der Cannstatter Innenstadt präsent sein um zu informieren, aufzuklären und aktiv zu sein. Das Bild im Kurpark wird für sich sprechen: Hinter einem immensen Polizeiaufgebot verschanzt sich der AfD-Landesverband. Damit wird einmal mehr deutlich werden, dass rechte Veranstaltungen in unserer Stadt keine Normalität sind. Setzen wir alles daran, dass es so bleibt!

Beteiligt euch an der Bündniskundgebung am Wilhelmsplatz und den Aktionen!
Keine Plattform für rechte Hetze – Cannstatt bleibt antirassistisch!
Für ein solidarisches Miteinander!

https://www.facebook.com/events/215899278908608/

Zum 1. Mai: Kämpfen und feiern

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe politischen Unterstützerinnen und Unterstützer,

HERAUS ZUM 1.MAI!

Wir treffen uns um 09:45 Uhr auf dem Marienplatz bei der BW-Bank.

Dort startet um 10 Uhr die traditionelle DGB Demo.

Danach gehts auf die revolutionäre 1. Mai Demo.

Den Tag ausklingen lassen wir dieses Jahr im Stadtteilzentrum Gasparitsch

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