Kein Tag der deutschen Zukunft

 

#noTddZ Leider ist es wieder so weit, am 3. Juni wollen sich in Karlsruhe Neonazis zu einem der größten Nazi-Aufmärsche Deutschlands treffen. Das werden wir nicht einfach hinnehmen! Als linksjugend [’solid] unterstützen wir daher selbstverständlich die Protestaktivitäten noTddZ Karlsruhe gegen den sogenannten “Tag der deutschen Zukunft” und möchten Euch bitten, mit vielen weiteren GenossInnen nach Karlsruhe zu kommen!

Wir sehen uns am 03.Juni #nopasaran

Alle Infos findet ihr unter: notddz.suedwest.mobi

Cannstatt bleibt antirassistisch! 18. Mai

 

Hallo, liebe Genoss*innen!

Nach langem Hin und Her plant die „Alternative für Deutschland“ ihre Auftaktveranstaltung zur Bundestagswahl nun doch durchzuführen. Im Cannstatter Kursaal will sich die rechtspopulistische Partei in Wahlkampfstimmung bringen um in aller Öffentlichkeit gegen Geflüchtete und andere Minderheiten zu hetzen. Nicht ohne unseren Widerstand!

Der „rebellischen“ Selbstdarstellung der AfD liegt ein extrem rückwärtsgewandtes Gesellschaftsbild zu Grunde. „Deutsche zuerst“ und „Frauen zurück an den Herd“ heißt die Devise ihrer rechten Hetze.

Statt Lösungsansätze für eine gerechtere Gesellschaft zu bieten, formuliert die Partei die These, Deutschland verliere „sein kulturelles Gesicht“. Die Rechten werfen mit politischen Forderungen aus dem vergangenen Jahrhundert um sich: Grenzen dicht, Rückkehr zum Abstammungsprinzip bei der Staatsangehörigkeit, den Doppelpass abschaffen sowieso. Dabei ist das nur die Spitze des Eisbergs.

Neben ihrer rassistischen, sexistischen und antisemitischen Stimmungsmache positioniert sich die AfD tatsächlich zu gesellschaftlichen Widersprüchen, wie etwa der immer größer werdenden Schere zwischen Arm und Reich. Nur tut sie das zu Ungunsten vieler; die Partei will keine Umverteilung von Wohlhabenderen zu Ärmeren. Die Partei will eine Verteilung von „Nicht-Deutschen“ zu „Deutschen“. Das Zwei-Klassen-System wird nicht abgeschafft, es verläuft bei der „AfD“ entlang kultureller und ethnischer Linien.

Die AfD bietet kein Konzept für eine bessere oder gerechtere Gesellschaft. Im Gegenteil. Den Rechten geht es um die Verschärfung der gesellschaftlichen Widersprüche, sie forcieren die weitere Spaltung der Gesellschaft anhand von (vermuteter) Herkunft, Geschlecht oder Einkommen.

Für uns ist das keine Perspektive! Gerade deswegen ist es notwendig, gemeinsam Widerstand gegen Rechts zu organisieren. Es muss uns darum gehen, die rechtspopulistische Partei gesellschaftlich zu isolieren, zu stigmatisieren und ihre Hetze zu enttarnen. Darum organisieren wir bei öffentlichen Veranstaltungen und im Wahlkampf Widerstand gegen Rechts. Eine Legitimität für menschenverachtende Hetze gab und gibt es nicht – weder im Wahlkampf noch sonst irgendwann. Kommt deswegen am 18. Mai nach Cannstatt!

Wir werden an diesem Tag in der Cannstatter Innenstadt präsent sein um zu informieren, aufzuklären und aktiv zu sein. Das Bild im Kurpark wird für sich sprechen: Hinter einem immensen Polizeiaufgebot verschanzt sich der AfD-Landesverband. Damit wird einmal mehr deutlich werden, dass rechte Veranstaltungen in unserer Stadt keine Normalität sind. Setzen wir alles daran, dass es so bleibt!

Beteiligt euch an der Bündniskundgebung am Wilhelmsplatz und den Aktionen!
Keine Plattform für rechte Hetze – Cannstatt bleibt antirassistisch!
Für ein solidarisches Miteinander!

https://www.facebook.com/events/215899278908608/

Zum 1. Mai: Kämpfen und feiern

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe politischen Unterstützerinnen und Unterstützer,

HERAUS ZUM 1.MAI!

Wir treffen uns um 09:45 Uhr auf dem Marienplatz bei der BW-Bank.

Dort startet um 10 Uhr die traditionelle DGB Demo.

Danach gehts auf die revolutionäre 1. Mai Demo.

Den Tag ausklingen lassen wir dieses Jahr im Stadtteilzentrum Gasparitsch

Stuttgart bleibt bunt

Am 22.04.2017 will der Fellbacher Neonazi und Reichsbürger Michael S. einen neuen Versuch unternehmen, seine Hetze auf Stuttgarts Straßen zu tragen. Nach den gescheiterten Versuchen in Fellbach, will er diesmal gegen „Linksfaschismus mit Terror und Gewalt“ demonstrieren.

Auch der Zeitpunkt, 22.04. Bundesparteitag der AfD in Köln, ist nicht zufällig gewählt. Dahinter verbirgt sich der offensichtliche Versuch, auf wenig Widerstand zu treffen. Egal wie lächerlich der Haufen in der Realität erscheint, wir werden nicht zulassen, dass in Stuttgart Nazis, Rassist*innen, Reichsbürgerinnen und Reichsbürger unwidersprochen durch die Straßen ziehen.

Deshalb ruft die Linksjugend [‘solid] Stuttgart zu kreativen Protesten auf! Eine stationäre Kundgebung auf dem Schlossplatz wurde angemeldet.

Stuttgart, 15.04.2017

Linksjugend [‘solid] Stuttgart

 

https://www.facebook.com/events/1204574979639713/

 

Selbstbestimmung für interkulturelle Gesellschaft

Die Linksjugend [‘solid] Stuttgart fordert eine vollständige Aufhebung des Tanzverbotes an allen “stillen” Tagen. Wir sehen den Gesetzgeber sogar in der Pflicht, die Gesetze zu verändern. Jeder Einzelne soll selbst entscheiden können, ob und in welcher Form er sich diese Tag ruhig verbringt und sich an bestimmte Vorstellungen hält. Genauso sollen auch Gastronomie- und Clubbetreiber selbst entscheiden dürfen, ob sie Partys veranstalten oder laute Musik abspielen.

Wo gehts hin? – Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2017

Wie stellen wir uns die Gesellschaft in Zukunft vor? Zu dieser Frage hat der Ring politischer Jugend Stuttgart Kandidierende der fünf großen Parteien eingeladen.
Diese stehen euch bei unserer Podiumsdiskussion Rede und Antwort. Bei dieser Veranstaltung stellt ihr aus dem Publikum Fragen, für deren Beantwortung die Kandidierenden dann maximal drei Minuten Zeit haben.

Wenn ihr euch also dafür interessiert, mit welchen Ideen für die Zukunft die Parteien in den Bundestagswahlkampf ziehen, dann kommt vorbei und stellt eure Fragen!

Auf dem Podium diskutieren:

Dr. Stefan Kaufmann, MdB (CDU)

Michael Jantzer, Kandidat für den Wahlkreis 259 (SPD)

Marcel Emmerich Wahlkreis Ulm (Grüne)

Dr. Jens Brandenburg, Kandidat für den Wahlkreises Rhein-Neckar (277) (FDP)

Johanna Tiarks, Kandidatin für den Wahlkreis Stuttgart 1 (DIE LINKE)

Moderation: David Rau Chefredakteur von STUGGI.TV

Am 19.04.2017 um 18:00 Uhr im Rathaus Stuttgart – Kleiner Sitzungssaal

https://www.facebook.com/events/1387912134609256/

 

Ein Mietpreis von bis zu neun Euro pro Quadratmeter für eine Sozialwohnung ist ein Alptraum

Die Frage des Wohnens ist zu einer der drängendsten sozialen Fragen unserer Zeit geworden und die Grünen haben auf diese Frage keine geeignete Antwort.

Die Wohnungssuche ist in Stuttgart ein Alptraum: Denn Mangel an bezahlbarem Wohnraum führt dazu, dass man monatelang sucht, zu Massenbesichtigungen geht und jede Menge Vermieter_innen-Arroganz ertragen muss – und oftmals trotzdem leer ausgeht. Insbesondere in Stuttgart ist die Lage prekär und dieser Alptraum wird von den Grünen verschärft.

Bezahlbare Wohnungen in Stuttgart sind Mangelware. Immer mehr Mietwohnungen werden Luxussaniert um daraus Profit zu schlagen und Mieter*innen mit geringem Einkommen werden verdrängt. Diese neoliberale Stadtpolitik, die auf »Aufwertung« abzielt, führt zunehmend zur Vertreibung von Menschen aus ihrem langjährigen Wohnumfeld.

Befeuert wird diese Entwicklung durch die Grünen – Doch diese als Gentrifizierung bekannt gewordene Stadtumstrukturierung ist keineswegs ein natürlicher Prozess, sondern wird durch wirtschaftliche und politische Weichenstellungen forciert.

Wir fordern deshalb eine Rückbesinnung darauf, wer eigentlich in unserer Gesellschaft die Mehrheit der Bevölkerung stellt: Diejenigen, die sich den Neukauf einer gentirifizierten Neubauwohnung leisten können, oder diejenigen, die darauf angewiesen sind, eine Wohnung günstig mieten zu können? Eine Demokratie richtet sich nach ihrer Mehrheit.

 

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.sozialmietwohnungen-in-stuttgart-stadt-stuttgart-lockert-vorgaben-fuer-vermieter.c2e79aff-7027-4212-82c6-713f29877069.html

Stuttgart laufd nai

 

Wir starten heute die Kampagne Stuttgart laufd nai! SÖS LINKE PluS möchte gemeinsam mit einem breiten Bündnis ein Bürgerbegehren auf den Weg bringen, um die Stuttgarter City zu einem Paradies für zu Fuß Gehende und Radfahrende mit optimaler Anbindung an den ÖPNV umzugestalten. Wir rufen Euch und Sie dazu auf, sich unserem Bündnis als Organisation oder Privatperson anzuschließen und Stuttgart laufd nai zu unterstützen. In einem Wegweiser haben wir die wichtigsten Informationen und Ziele zusammengefasst. Teilt die Seite mit Euren Freund_innen, meldet Euch bei uns hier auf Facebook. Bald geht auch die Webseite online #Slaufdnai #Stuttgart #laufdnai #StuttgartLaufdNai

Bündnispartner_innen bisher sind der BUND Kreisverband Stuttgart, Fuss e.V. Stuttgart, Die Anstifter, Naturfreunde Stuttgart e.V., Naturfreunde Radgruppe Stuttgart e.V., Bürgerinitiative Neckartor, Texterei Zinßer, Jan Lutz- Büro für Gestalten, Vaihinger für den Kopfbahnhof, Nordlichter, Stuttgart Ökologisch Sozial, Vaihingen ÖS, Linksjugend [‘solid] Stuttgart

Posted by Stuttgart laufd nai on Dienstag, 28. März 2017

Mahnwache vorm Maritim: Kein Raum für Rassismus

Die Liste der Veranstaltungen der AfD in den Räumlichkeiten der Maritim Gruppe ist lang. So durften schon hunderte Menschen den rassistischen Hetzreden von Höcke, Petry und co. in diversen Maritim Hotels lauschen.

Auch der Bundesparteitag der AfD in Köln soll am 22./23. April im Maritim Hotel stattfinden. Wir sagen: Liebes Maritim, keine Räume für Rassisten! Und fordern eine Beendigung der Zusammenarbeit nicht nur “gegenwärtig”, sondern zukünftig auch in Stuttgart! Rassismus bleibt Rassismus im Jahr 2017 wie davor und auch nach 2017.

Dafür wollen wir uns in Stuttgart auch am bundesweiten Aktionstag gegen die Maritimgruppe beteiligen. Dieser wurde vom Bündnis Gegen den AfD-Bundesparteitag in Köln • Solidarität statt Hetze ausgerufen, welches zu einer Großdemonstration gegen den Bundesparteitag im April mobilisiert. Erinnern wir die Führung von Maritim, das auch ein Konzern eine gesellschaftliche Verantwortung hat.

Kommt um 18 Uhr zum Maritim und beteiligt euch an unserer Mahnwache. Bringt Transparente, Trommeln, Trillerpfeifen mit. Unser Protest soll laut und bunt werden. Gemeinsam können wir es schaffen, die Maritimführung zu bewegen die AfD vor die Tür zu setzen!

https://www.facebook.com/events/860096434133003/

Die AfD – keine Partei wie jede andere!

Björn Höcke ist nicht der einzige in den Reihen der AfD, der mehr als „nur“ rechtspopulistische Propaganda will, sondern bereit ist, eine neue faschistische Bewegung aufzubauen. Die Hetze der Partei ist verantwortlich für brennende Flüchtlingsunterkünfte. Gauland, Meuthen, Pretzell und Petry wissen, was sie tun.

Deswegen ist es wichtig, dagegen klar, öffentlich und massenhaft Position zu beziehen. Die AfD zu bekämpfen heißt: ÜBER sie zu reden – nicht MIT ihr. Und es heißt, ihr konsequent den Raum für ihre menschenverachtende Propaganda zu nehmen. Jeder Einzug in ein Parlament, jeder öffentliche Auftritt dient ihrer weiteren Etablierung und Legitimierung.

 

 

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