VOCATIUM Fachmesse für Ausbildung und Studium

#VOCATIUM Fachmesse für #Ausbildung und #Studium – Berufsinformation aus erster Hand – Die #Bundeswehr ist dabei – werben fürs sterben u.a. unter der Schirmherrschaft von Winfried Kretschmann – Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg und Fritz Kuhn – Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart beide von den Grünen.

Die Linksjugend [‘solid] Stuttgart protestiert entschieden gegen eine solche Veranstaltung mit der Bundeswehr. Insbesondere Kinder und Jugendliche sind oftmals Opfer von kriegerischen Auseinandersetzungen. Sei es durch Tellerminen, durch Gewehrkugeln oder durch direkte Bombenangriffe. Viele Kinder sind durch Kriege zu Waisen geworden. Es ist zynisch, dass eine Organisation wie die Bundeswehr, die Leid und Elend mit verursacht – sich selbst als eine Art „traditionsbewusste Wohlfahrtsorganisation“ darstellt.

Die Bundesregierungen haben nacheinander mit einer beängstigenden Salamitaktik Deutschland immer stärker militarisiert. Deutschland ist der viertgrößte Waffenexporteur der Welt. Die rücksichtslosen Militärinterventionen zulasten des Sozialhaushaltes werden begleitet von einer wachsenden Militärpropaganda im Innern, sowohl zur Nachwuchsgewinnung, als auch um die Bevölkerung auf weitere kriegerische Auslandseinsätze einzustimmen. Die Bundeswehr drängt sich in immer mehr Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, in Bildungseinrichtungen (zum Beispiel in Schulen und Universitäten) wie Kommunen. Die Bundeswehr wird – im Widerspruch zum Grundgesetz – zu einer international einsetzbaren Interventionsarmee umgerüstet.

Die Militärausgaben haben einen alarmierenden Stand in der Geschichte der Bundesrepublik erreicht. Die Linksjugend [‘solid] Stuttgart, die in der Tradition der internationalen Friedensbewegung steht, setzt sich dafür ein, dass innerhalb des Stadtgebietes von Stuttgart (und anderswo!) keine Werbeveranstaltungen mit einem militärischen Hintergrund durchgeführt werden.

Wir fordern Oberbürgermeister Fritz Kuhn und Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf, sich für eine friedliche Koexistenz mit allen Menschen, mit allen Völkern, symbolisch und faktisch einzusetzen und dementsprechend auch konkrete Zeichen des Friedens zu zeigen. Die Absage der Schirmherrschaft und das Verbot der Bundeswehr an der Teilnahme von Ausbildungsmessen in Stuttgart und ganz Baden-Württemberg wären ein solches konkretes Zeichen!

Wir haben einen Stand/Kundgebung am Donnerstag den 28. Juni angemeldet. Eure Hilfe ist wichtig! Wir brauchen von 7.30 Uhr bis 13.00 Uhr Unterstützung.

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