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Hinaus zum 1. Mai!

Wir unterstützen dieses Jahr den Aufruf eines breiten Bündnisses zum 1. Mai in Stuttgart. Auch ohne den DGB, trotz Corona, wir werden uns den Kampftag der Arbeiter*innenklasse nicht nehmen lassen!

Für weitere Informationen besucht die Aktionsseite: https://1maistuttgart.noblogs.org

Der vollständige Aufruf:

Heraus zum 1.Mai!
Die Reichen sollen die Krise bezahlen!
#nicht auf unserem Rücken

Die Corona-Krise ist nicht nur eine Bedrohung für unsere Gesundheit. Im Schatten der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, organisieren Staat und Unternehmen heftige Angriffe auf unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen. Milliarden für Konzerne stehen bereit, während für uns die Arbeitszeiten verlängert werden. In kaputtgesparten Krankenhäusern sollen die Beschäftigten ohne ausreichende Schutzausrüstung die Pandemie bewältigen, während in vielen Betrieben für den Profit der Aktionäre ganz normal weitergearbeitet wird. Und Protest dagegen soll nicht erlaubt sein?

Für unsere Interessen, für unsere Rechte – heraus zum 1.Mai!

Die Corona-Pandemie und die damit zusammenhängenden Einschränkungen im öffentlichen Leben haben den DGB dazu bewogen, bundesweit die 1.Mai-Demonstrationen abzusagen.

Wir haben uns dazu entschlossen, trotz der Schwierigkeiten, am 1. Mai zu einer öffentlichen Versammlung aufzurufen. Warum?

Weil wir es gerade jetzt für notwendig halten, ein klares Zeichen dagegen zu setzen, dass die aktuellen und kommenden Krisenlasten auf uns Lohnabhängigen abgewälzt werden – und genau diese Entwicklung zeichnet sich im Schatten der Virusbekämpfung gerade ab: Massenentlassungen im Metall- und Elektrobereich, viele kleinere Gastro-Geschäfte die bereits Insolvenz anmelden mussten, höhere Arbeitsbelastung im immer schon schlecht bezahlten Gesundheitsbereich, 12 Stunden Tage und ein Kurzarbeitergeld, das zum Überleben kaum reicht. Auch im Einzelhandel massenhaftes Arbeiten ohne ausreichende Schutzausrüstung… Und die Krisenfolgen kommen erst noch!

Weil wir es nicht stillschweigend hinnehmen können, wenn der Notstandsmodus benutzt wird, um Freiheitsrechte abzuschaffen, die Kontrolle und Überwachung der Bevölkerung voranzutreiben und die Präsenz der Bundeswehr im Inneren auszubauen.

Weil es nicht sein kann, dass wir in nicht-notwendigen Bereichen zusammen mit zum Teil hunderten anderen, ohne ausreichend Schutzmaßnahmen weiter arbeiten müssen – dagegen aber nicht protestieren dürfen!

Weil wir die verschiedenen Ansätze für Protest, Organisierung und Widerstand gerade jetzt in die Öffentlichkeit tragen wollen. Es sind so wichtige Kämpfe, die jetzt nicht im “stay-at-home-Modus” verebben dürfen: Frauen, die sich dagegen wehren, in schlecht bezahlte und prekäre Arbeitsverhältnisse gedrängt zu werden, dagegen, dass sie zusätzlich den Großteil der häuslichen Reproduktionsarbeiten verrichten müssen, außerdem noch den Schulunterricht sowie Kita-Betreuung mit übernehmen und jetzt sogar noch mehr alltäglicher patriarchaler Gewalt ausgesetzt sind. Die Solidarität mit den Geflüchteten, die unter menschenunwürdigen und gesundheitlich unverantwortlichen Bedingungen in Lagern auf den griechischen Inseln festgehalten werden, oder hier in Deutschland in Massenunterkünften eingesperrt werden.Die Kämpfe von Mieter*innen gegen Mieterhöhungen und Zwangsräumungen und für die Enteignung großer Immobilienspekulanten. Proteste für eine sozial-ökologische Transformation und gegen eine Politik, die das Klima dem Profit opfert. Die Corona-Pandemie zeigt, dass diese Kämpfe zusammengehören und wir eine solidarische Alternative zum Kapitalismus brauchen.

Weil diese Krise nicht auf unseren Rücken abgewälzt werden darf, sondern von denen bezahlt werden soll, die in den letzten Jahren mit unserer Arbeitskraft fette Profite eingefahren haben! Die Reichen, die daran verdient haben, dass unser Gesundheitssystem immer weiter kaputtgespart und privatisiert wurde, sollen bezahlen!

Kurzum: Wann, wenn nicht jetzt, am 1. Mai, unsere Anliegen, Forderungen und Perspektiven zusammenbringen? Wir verstärken dabei kein Infektionsrisiko, wir rufen alle auf Atemmasken und Handschuhe zu tragen und die Mindestabstände einzuhalten!

Kommt am 1.Mai um 12 Uhr zum Marktplatz!
Die Reichen sollen zahlen! #nicht auf unserem Rücken

Fridays for Future

Letzten Freitag streikten in über hundert Ländern Schüler*innen und andere junge und alte Menschen für eine konsequente Umweltpolitik. In Deutschland streikten etwa 300.000 Schüler*innen in mehr als hundert Städten, darunter fiel auch Stuttgart.

Jeden Freitag seit letzten Herbst demonstrieren hier Schüler*innen zusammen für eine verbindliche Klimapolitik. In Stuttgart begann der Streik um 11 Uhr auf dem Marktplatz. Dort versammelten sich trotz Regen mehrere tausend Schüler*innen, Studierende und andere Unterstützer.
Oberbürgermeister Kuhn (Grüne) war der Hauptredner auf dem Marktplatz. Er bekam eine halbe Stunde Zeit, um seine Ansichten über Umwelt- und Klimaschutz darzulegen. Ihm wurden einige Fragen gestellt, zu denen er sich äußerte. Kuhn benutzte seine ganze Redezeit zur Selbstinszenierung. Er pries an, was er und die Stadt Stuttgart alles für den Umweltschutz machen würden.
Auf die Frage, warum der Nahverkehr so teuer ist, verwies er auf die Tarifreform des VVS und erzählte, dass dadurch vieles einfacher würde. Dafür bekam er Applaus.
Doch die Tarifreform bringt in Wahrheit kaum Vergünstigungen. Im Kampf für Klimagerechtigkeit und gute Luft in den Städten ist der fahrscheinlosen ÖPNV in Verbindung mit massivem Ausbau der Gleise notwendig. OB Kuhn hat dazu bisher nichts beigetragen, vielmehr blockiert er im Rathaus jeden Vorstoß in diese Richtung.
Kuhn hält auch am Projekt Stuttgart 21 fest, was allein vom Bauaufwand eine ökologische Katastrophe ist und dazu einen Ausbau des Schienenverkehrs unmöglich machen wird. Das alles verschwieg er.
Einige Personen und Gruppierungen im Publikum unterbrachen Kuhns heuchlerische Rede durch Zwischenrufe.
Es ist ein Skandal, dass Fritz Kuhn die längste Redezeit bekommen hat und seine Aussagen ohne Überprüfung von den Organisator*innen, die Kuhn eingeladen hatten, stehen gelassen wurden.

Die Demonstration ging weiter zum Schloßplatz, wo wieder einige Reden – diesmal bessere – gehalten wurden. Es wurden verschiedene Themen, zum Beispiel Stuttgart 21, erklärt. Eine flammende Rede hielt ein junger Mann aus dem Umfeld des Hauses Lilo Hermann. Er führte an, dass die dem Kapitalismus innewohnenden Probleme die Hauptursache des Klimawandels sind und dass wir uns zusammen tun müssen, um unsere Interessen gegenüber den Konzernen und den Politikern, die meist nur den Konzernen dienen, durchzusetzen.

Der Kampf gegen den Klimawandel ist auch ein Kampf für soziale Verbesserungen und gegen den Kapitalismus, welcher mit seiner Profitlogik unsere natürliche Lebensgrundlage nach und nach zerstört. Die Streiks dürfen nicht nur an den Gymnasien und Universitäten stattfinden, sondern müssen auch auf andere Schulen und vor allem die Betriebe ausgeweitet werden, denn wir alle sind von der Zerstörung betroffen.

Leider wurde uns von den Organisatoren verboten, unsere linksjugend-Fahnen zu tragen, da das die Neutralität der Bewegung aufhebe. Unsere Meinung ist: Fridays for Future ist nicht neutral und unpolitisch, sondern lebt von den Gruppen, die es unterstützen! Wer den Grünen OB Kuhn sprechen läßt und wer die Grünen einen Pavillon aufstellen läßt, der muss auch anderen Organisationen erlauben, ihre Flagge zu zeigen!
Die Demonstration zog durch die Theodor-Heuß-Straße zum Bahnhof und dann über die B14 zurück zum Schloßplatz. Unterwegs wurden die bekannten Parolen gerufen, z.B. “Streik in der Schule, Streik in der Fabrik! Das ist unsre Antwort auf eure Politik!” und “Hopp hopp hopp! Kohle Stop!”
Leider sind im laufe der Demonstration einige Teilnehmer nach hause gegangen. Aber dennoch war es die bisher größte Fridays for Future-Demo in Stuttgart.

Trotz der angesprochenen Probleme sehen wir den Schulstreik vom 15. März als positive Fortführung der Proteste an. Die Stimmung war teilweise durchaus kämpferisch und die Bereitschaft der Schüler*innen weiter zu streiken, wirkte hoch. Wir haben mit den Demonstrant*innen und Organisator*innen einige gute Gespräche geführt. Wir werden uns auch weiterhin an der Fridays for Future Bewegung beteiligen und uns für demokratischere Strukturen und ein antikapitalistisches Programm einsetzen.

System Change not Climate Change!

Der menschenfeindliche Bus von Hedwig von Beverfoerde und ihren AnhängerInnen ist in Stuttgart nicht willkommen

„Menschen egal welcher sexuellen Orientierung gehören in Stuttgart zum selbstverständlichen Straßenbild, hunderttausende zelebrieren diese Vielfalt bei der jährlichen Polit-Parade durch die Stuttgarter Innenstadt und werden sich diese positive Lebenseinstellung, nicht durch ein paar verwirrte Ewiggestrige zerstören lassen. Menschenfeindlichkeit ist in Stuttgart nicht willkommen und wird die zahlreiche Ablehnungen der Stuttgarterinnen und Stuttgartern zu sehen und zu hören bekommen. Wir rufen wie bereits im Jahr 2017 zum Gegenprotest auf.“ kommentiert Sven „Gonzo“ Fichtner, Sprecher der Linksjugend [‘solid] Stuttgart, die Ankündigung auf den Stopp des Busses der Menschenfeindlichkeit in Stuttgart.

Maximilian Hagel, Vorstandsmitglied der Linksjugend [‘solid] Stuttgart ergänzt: „Ob jemand schwul, lesbisch, bi oder transgender ist, die Linksjugend [‘solid] setzt sich gegen jede Art von Ausgrenzung von Menschen ein und wirkt mit diesem Grundverständnis in alle Teile der Gesellschaft. Wir streiten für eine Gesellschaft, in der alle Menschen unabhängig der sexuellen Orientierung, die gleichen Möglichkeiten haben und frei, selbstbestimmt und ohne Angst miteinander leben können. Mach mit und komm zum Gegenprotest am 14. September 2018. Wir lieben unsere vielfältige Community und verteidigen diese gegen jeden Angriff, denn es ist klar Liebe siegt immer über Hass.“

Fichtner abschließend: „Am Freitag, 14. September ab 14:00 Uhr werden wir in Hör- und Sichtweite gegen den #Hassbus demonstrieren. Egal wo der Bus ist, wir sind schon da! Es reicht! Wir schauen nicht weg! Wir stellen uns dagegen! Kein Platz für #Faschismus, kein Platz für #Rassismus und #Menschenfeindlichkeit!“

Tag der deutschen Breitheit

Der Cannabis Social Club Stuttgart – DHV Ortsgruppe wird am 3.Oktober 2018 den ersten „Tag der deutschen #Breitheit“ abhalten und wir von der Linksjugend [‘solid] Stuttgart sind natürlich dabei, du auch?

Zu diesem Grund werden wir uns auf dem Schlossplatz um 14:30 treffen und uns bei Musik und Reden auf die Demo einstimmen.

Ab 15:30 geht es auf der unten verlinkten Route zur Villa Reitzenstein, dem offiziellen Amtssitz unseres Ministerpräsidenten Winfried #Kretschmann von den #Grünen, um dort unserer Forderung von drei #Cannabispflanzen als „geringe Menge“ nachdruck zu verleihen. Im Anschluss geht es auf zurück zum #Schlossplatz wo die #Demo endet.

Wir werden, sollte das Ordnungsamt mitspielen, 100 #Hanfpflanzen an die Teilnehmer verteilen und vor der Villa ablegen.

 

https://www.facebook.com/events/1837916216322683/

#Hausbesetzung in #Stuttgart-#Heslach #Ermittlungen gegen drei #Stadträte – #Solidarität mit Luigi Pantisano, Tom Adler und Hannes Rockenbauch. Alle drei gehören der Fraktionsgemeinschaft SÖS LINKE PluS im Gemeinderat an.

Dazu erklärt Sven „Gonzo“ Fichtner, Sprecher der Linksjugend [‘solid] Stuttgart: „Wir bekräftigen nochmals: Das wahre Verbrechen besteht darin, Häuser und Wohnungen für Spekulationen dem Wohnungsmarkt zu entziehen und Menschen auf die Straße zu setzen. Der Widerstand gegen den Leerstand in Stuttgart ist uneingeschränkt gerechtfertigt: Das schließt die Besetzung und das vor Ort informieren ein.“

Fichtner weiter „Wir fordern die sofortige Einstellung aller Ermittlungsverfahren. Wir rufen alle dazu auf, solidarisch zu sein, weitere Solierklärungen zu schicken und das Thema in die Gesellschaft und Stadtteile hineinzutragen.“

Stuttgart, 14.08.2018
Linksjugend [‘solid] Stuttgart

VOCATIUM Fachmesse für Ausbildung und Studium

#VOCATIUM Fachmesse für #Ausbildung und #Studium – Berufsinformation aus erster Hand – Die #Bundeswehr ist dabei – werben fürs sterben u.a. unter der Schirmherrschaft von Winfried Kretschmann – Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg und Fritz Kuhn – Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart beide von den Grünen.

Die Linksjugend [‘solid] Stuttgart protestiert entschieden gegen eine solche Veranstaltung mit der Bundeswehr. Insbesondere Kinder und Jugendliche sind oftmals Opfer von kriegerischen Auseinandersetzungen. Sei es durch Tellerminen, durch Gewehrkugeln oder durch direkte Bombenangriffe. Viele Kinder sind durch Kriege zu Waisen geworden. Es ist zynisch, dass eine Organisation wie die Bundeswehr, die Leid und Elend mit verursacht – sich selbst als eine Art „traditionsbewusste Wohlfahrtsorganisation“ darstellt.

Die Bundesregierungen haben nacheinander mit einer beängstigenden Salamitaktik Deutschland immer stärker militarisiert. Deutschland ist der viertgrößte Waffenexporteur der Welt. Die rücksichtslosen Militärinterventionen zulasten des Sozialhaushaltes werden begleitet von einer wachsenden Militärpropaganda im Innern, sowohl zur Nachwuchsgewinnung, als auch um die Bevölkerung auf weitere kriegerische Auslandseinsätze einzustimmen. Die Bundeswehr drängt sich in immer mehr Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, in Bildungseinrichtungen (zum Beispiel in Schulen und Universitäten) wie Kommunen. Die Bundeswehr wird – im Widerspruch zum Grundgesetz – zu einer international einsetzbaren Interventionsarmee umgerüstet.

Die Militärausgaben haben einen alarmierenden Stand in der Geschichte der Bundesrepublik erreicht. Die Linksjugend [‘solid] Stuttgart, die in der Tradition der internationalen Friedensbewegung steht, setzt sich dafür ein, dass innerhalb des Stadtgebietes von Stuttgart (und anderswo!) keine Werbeveranstaltungen mit einem militärischen Hintergrund durchgeführt werden.

Wir fordern Oberbürgermeister Fritz Kuhn und Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf, sich für eine friedliche Koexistenz mit allen Menschen, mit allen Völkern, symbolisch und faktisch einzusetzen und dementsprechend auch konkrete Zeichen des Friedens zu zeigen. Die Absage der Schirmherrschaft und das Verbot der Bundeswehr an der Teilnahme von Ausbildungsmessen in Stuttgart und ganz Baden-Württemberg wären ein solches konkretes Zeichen!

Wir haben einen Stand/Kundgebung am Donnerstag den 28. Juni angemeldet. Eure Hilfe ist wichtig! Wir brauchen von 7.30 Uhr bis 13.00 Uhr Unterstützung.

Wohnraum für alle, statt Profite für wenige

Kundgebung in Stuttgart:

Donnerstag, 14. Juni 2018 ab 17.00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Stuttgarter Rathaus

Das Thema Wohnen ist derzeit hoch im Kurs. Nach der Beendigung der Besetzung in der Wilhelm-Raabe-Straße 4 steht jetzt die Generaldebatte zum Thema “Wohnen” im #Gemeinderat an. Ab 15 Uhr geht das los, wer vorher schon Zeit und Lust hat, kommt 14:30 Uhr ins Rathaus vor dem Eingang vom Großen Sitzungssaal, um die Damen und Herren Gemeinderäte auf Wohnungsnot, überhöhte #Mieten und die Untätigkeit der Stadt zu all diesen Problemen hinzuweisen.

 

Der friedliche Protest startet 14:30 Uhr vor dem Eingang des großen Sitzungssaals.

Um 17.00 Uhr beginnt dann die Kundgebung auf dem Marktplatz

#noAfD Am 12. Mai gegen die jungen Nazis und Rassisten der JA auf die Straße! Stuttgart ist und bleibt bunt!

Für Samstag, den 12. Mai 2018 hat die Jugendorganisation der rechtspopulistischen AfD (JA) zu einer Demonstration in Stuttgart-Feuerbach aufgerufen. Es ist nicht das erste Mal, dass rechtspopulistische Kräfte versuchen in Stuttgart einen Fuß auf die Straße zu bekommen. Wirklich gelungen ist ihnen das bisher nicht. Und dabei soll es bleiben!

Vordergründiger Anlass für den geplanten rechten Marsch am Samstag ist der Neubau der DITIB-Moschee im Feuerbacher Industriegebiet. Kritik am Moschee-Verband DITIB ist nicht neu. DITIB ist als Verband uneingeschränkter Verfechter der reaktionären Politik Erdogans. Rechte mobilisieren also gegen Rechte? Das eigentliche Ziel der AfD-Mobilisierung ist nur vordergründig die Kritik an DITIB. AfD, „Junge Alternative“ (JA) und Co wollen in Feuerbach Stimmung gegen Migrant*innen machen.

Das dürfen wir nicht zulassen! Dort, wo Rechte mit ihrer rassistischen Hetze die Straße dominieren, prägen sie früher oder später auch andere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Und dann betrifft das Problem nicht nur Minderheiten und Andersdenkende. Rechte Politik ist immer Politik zu Ungunsten der Mehrheit. Die AfD ist z.B. gegen die Geschlechtergleichberechtigung, will das Gesundheitssystem zu Gunsten der Wohlhabenden privatisieren und hetzt gegen gewerkschaftliche
Mitbestimmung.
Die Hetze gegen Migrant*innen in Feuerbach ist also der versuchte Anfang dieser Kette. Ein Grund mehr, ihnen einen deutlichen Strich durch die Rechnung zu machen.

Ohne wenn und aber: Rassisten haben auf den Straßen dieser Stadt nichts verloren!
Kommt nach Feuerbach! Bringt Freund*innen, Kolleg*innen und Nachbar*innen mit!
Gemeinsam erteilen wir der Hetze von Rechts eine klare Absage!

https://www.facebook.com/events/1798349470230739/

 

Rede auf dem Global Marijuana March Stuttgart 2018

SvenGonzoFichtner, Sprecher der Linksjugend [´solid] Stuttgart:

Die Entkriminalisierung und Legalisierung von Cannabis wird diese Legislaturperiode im Bundestag sicherlich nicht kommen – Leider. Die SPD ist eingeknickt – Wiedermal! Und geht in eine Koalition mit zwei Parteien, die ein C in ihrem Namen haben. Wie ihr sicherlich wisst steht das C in deren Namen nicht für Cannabis, aber auch nicht für christlich, ich habe da eine Theorie, das C steht für Clowns, anders kann ich eine Frau Mortler und andere Konsorten nicht mehr seriös beschreiben.
Es ist nicht nur lächerlich was diese Damen und Herren betreiben und propagieren, es ist einfach nur beschämend. Was können bzw. müssen wir tun – Unsere Stimme wie heute herben, aber auch zur Wahl gehen – ich gehe ganz stark davon aus, dass hier keiner so dumm ist und Nazis und Rassisten wählt und damit meine ich ganz klar und eindeutig die AfD!

Heute sind ein paar Parteien da, die endlich handeln wollen und der Drogenmafia mit einer Legalisierung sehr schwer in ihr menschenunwürdiges Handwerk fuschen wollen und den Drogensumpf trocken legen wollen – Das muss doch auch ein Anreiz für diejenigen sein, die in den letzten Monaten so viel von Innere-Sicherheit erzählt haben.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft freuen sich auf leerere Schreibtisch und Aktenordner und auf wirkliche Kriminalfälle – Wir sind nicht die Kriminellen, wir sind mündige Bürgerinnen und Bürger, die bewusst und verantwortungsvoll Cannabis konsumieren und drüber aufklären.

Wer uns kriminalisiert, der lebt völlig an der Realität vorbei und macht sich mitschuldig, dass die Menschen bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft überlastet sind und auch sehr oft zu Recht sagen: „Ich will keine Kiffer jagen, ich will wie es die Beschreibung in meinem Beruf ist: Kriminelle jagen.“ Diese Krimielle findet man übrigens im Bundestag in Berlin! – Nichts anderes als Kriminelle und Verbrecher sind Menschen die Krieg führen – Ganz vorne dabei, ihr werdet es ahnen, die Clowns der Union.

Ich rufe jetzt nicht zu einem Weltfriedensdübel auf, aber ab und zu würde das diesen Damen und Herren sehr gut tun, die mit dem Säbel rasseln und die Menschheit ins nächste Unglück führen wollen – Ganja-Therapie ist da meine Empfehlung.

Die Drogenmafia entmachten, Konsum entkriminalisieren, unsere Staatskasse füllen. Das wäre ein kluger Umgang und den wollen wir!
Leider waren die Vorstöße im Stadtrat für einen Cannabis-Social-Club bisher mangels politischer Unterstützung erfolglos. Wir bleiben dran! Wir brauchen aber auch eure Hilfe und eure Stimmen bei der Wahl. Anfang 2019 sind Kommunalwahlen! Ich bin bei dieser Wahl der Jugendkandidat der Partei DIE LINKE. Ich zähle auf euch!
Hingehen, danach euren normalen Alltag führen oder ganz gechillt per Briefwahl wählen!

Unseren Alltag, kann kein Strafgesetzbuch verhindern!
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit! legalize it!

Jetzt erst Recht – Unser Ziel ist die Entkriminalisierung und Legalisierung von Cannabis

Auf YouTube wurden Videos komplett gelöscht, Sens Media hat vorerst alle Videos offline genommen. Beim DHV-Kanal haben innerhalb einer Woche vier Videos eine Altersbeschränkung bekommen.
Hierzu erklärt Sven „GonzoFichtner, Sprecher der Linksjugend [´solid] Stuttgart: „Wenn Legalisierungs-Befürworter, die nur Cannabis entkriminalisieren wollen zensiert worden sind ist das mehr als ein fragwürdiges Vorgehen – hier setzen der Staat und seine Helferinnen und Helfer falsche Prioritäten“.
„Wir werden am 5. Mai entschlossener als je zuvor für die Entkriminalisierung und Legalisierung von Cannabis auf die Straße gehen. Wir sind nicht nur eine Mehrheit im Internet, sondern auch auf der Straße und diese Mehrheit muss am 5. Mai zum Global Marijuana March gemeinsam und sehr laut auf die Straßen gehen. Was für uns zum normalen Alltag gehört, muss endlich auch aus dem Strafgesetzbuch verschwinden – legalize it!“.

Wir laden zum Global Marijuana March 2018 in Stuttgart ein:
https://www.facebook.com/events/174816816649990/

Weitere Informationen findet ihr auf der DHV Homepage bzw. das Thema wird Titelthema der DHV-News morgen: https://hanfverband.de/

 

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