{"id":1097,"date":"2016-01-11T21:31:50","date_gmt":"2016-01-11T21:31:50","guid":{"rendered":"http:\/\/linksjugend-solid-bw.de\/ortenau\/?p=1097"},"modified":"2016-01-11T21:31:50","modified_gmt":"2016-01-11T21:31:50","slug":"kommunismuskunst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/linksjugend-solid-bw.de\/ortenau\/2016\/01\/11\/kommunismuskunst\/","title":{"rendered":"Kommunismus&amp;Kunst"},"content":{"rendered":"<p>Im Kapitalismus ist Kunst in den meisten F\u00e4llen eine Ware, sie wird produziert um sie auf dem Markt f\u00fcr Geld eintauschen zu k\u00f6nnen. K\u00fcnstler versuchen nicht selten vor allem kaufkr\u00e4ftige Gruppen anzusprechen, dass sind BWL-Haie, Politiker und der hochheilige Mittelstand. Unsere Klasse, welche brav vor sich hinarbeitet, geh\u00f6rt nicht zu den kaufkr\u00e4ftigen Gruppen, darum wird hochwertige Kunstware auch normalerweise nicht f\u00fcr uns produzi<span class=\"text_exposed_hide\">&#8230;<\/span><span class=\"text_exposed_show\">ert. Deshalb gibt Malerei und Musik h\u00e4ufig die Realit\u00e4t der Reichen und M\u00e4chtigen wieder, aber selten den harten Alltag der Mehrheit. Malerei soll &#8222;sch\u00f6n&#8220; sein, Musik einfach &#8222;entertainment&#8220;. Die Gabe des Menschen sich und sein Umfeld in der Kunst ausdr\u00fccken zu k\u00f6nnen geht dabei verloren.<\/span><\/p>\n<div class=\"text_exposed_show\">\n<p>Doch immer wenn die Habenichtse, Proleten und Malocher sich gegen die kapitalistische Ausbeutung in Bewegung gesetzt haben, wurden nicht nur Konzernchefs und Politiker vom Thron gesto\u00dfen, sondern auch die b\u00fcrgerlichen Vorstellungen davon was Kunst zu sein hat.<br \/>\nMutige K\u00fcnstler wie K\u00e4the Kollwitz zeigten die brutale Realit\u00e4t der Kriege auf, die Dadaisten reagierten auf zynische und makabre Verh\u00e4ltnisse mit zynischer und makabrer Kunst, John Heartfield etablierte die politische Collage als Waffe gegen die Nazis und nicht zuletzt schuf der kommunistische Maler Pablo Picasso mit dem Kubismus ein revolution\u00e4r-neues Stilmittel. Wir sehen diese Revolutionierung der Kunst als Zeichen der Zeit, als Errungenschaft der Arbeiterbewegung. Genauso wie das B\u00fcrgertum mit der Renaisance die feudale Kunst zu einem antiken Relikt machte, so hat und wird die proletarische Kunst die b\u00fcrgerliche in ihren Schatten stellen!<\/p>\n<p>Anhand zahlreicher Bildbeispiele werden wir auf die Bedeutung der proletarischen Kusnt zu sprechen kommen, selbstverst\u00e4ndlich werden dabei immer die gesellschaftlichen Zusammenh\u00e4nge erl\u00e4utert.<br \/>\nAnschlie\u00dfend werden wir noch in lockerer Runde diskutieren.<br \/>\nJede und Jeder ist recht herzlich eingeladen auf ein Getr\u00e4nk und eine interessante Diskussion vorbeizuschauen.<\/p>\n<p>Ort: Linkes Zentrum R12, Rammersweierstr. 12<br \/>\nZeit: Freitag, 15. Januar 19 Uhr<br \/>\nVeranstalter: Rote Aktion Ortenau<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Kapitalismus ist Kunst in den meisten F\u00e4llen eine Ware, sie wird produziert um sie auf dem Markt f\u00fcr Geld eintauschen zu k\u00f6nnen. 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