{"id":1446,"date":"2018-07-12T17:02:49","date_gmt":"2018-07-12T17:02:49","guid":{"rendered":"http:\/\/linksjugend-solid-bw.de\/ortenau\/?p=1446"},"modified":"2022-06-10T19:53:24","modified_gmt":"2022-06-10T19:53:24","slug":"linke-kampft-weiter-fur-wohnortnahe-krankenhauser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/linksjugend-solid-bw.de\/ortenau\/2018\/07\/12\/linke-kampft-weiter-fur-wohnortnahe-krankenhauser\/","title":{"rendered":"Linke k\u00e4mpft weiter f\u00fcr wohnortnahe Krankenh\u00e4user"},"content":{"rendered":"\n<p>Die LINKE Ortenau kritisiert die Antwort des Regierungspr\u00e4sidiums Freiburg auf den erhobenen Einspruch des Kreisrats Preuschoffs zu Klinikschlie\u00dfungen in der Ortenau. Sie ist weiterhin \u00fcberzeugt, dass die Schlie\u00dfungen nicht rechtskonform sind, da eine Unterversorgung f\u00fcr mindestens 70.000 (Kehl, Gengenbach, Ettenheim, Oberkirch) Ortenauer entsteht. Aus diesem Grund wird man sich auch weitere Rechtsmittel offen halten und jede Chance nutzen, den Beschluss zu Fall zu bringen. Denn es gibt immer noch keine schl\u00fcssige Erkl\u00e4rung, wieso die Ortenau ein Haus der \u201eMaximalversorgung\u201c braucht, wo solche guten H\u00e4user doch schon in Freiburg und Karlsruhe existieren. Nach Information der Partei die LINKE k\u00f6nnen 80% der Patienten in der Grundversorgung behandelt werden. F\u00fcr die Mehrheit der schwereren F\u00e4lle ist die Versorgung in einem Haus der Zentralversorgung, wie es bereits in Offenburg besteht, ausreichend.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Es stellt sich also die Frage, f\u00fcr welche Patientengruppe aus der Ortenau, ein Haus der Maximalversorgung notwendig ist. Denn der Bedarf ist mit den Unikliniken in Freiburg und Karlsruhe gut abgedeckt.&nbsp;In dem Schreiben an den Kreisrat Preuschoff&nbsp;f\u00fchrt das Sozialministerium aus, dass es neben den Hochleistungskrankenh\u00e4usern weiterhin Krankenh\u00e4user der Grundversorgung geben muss! Nicht alle Krankenh\u00e4user m\u00fcssen alle Krankheitsbilder behandeln. Dies steht im Widerspruch zur&nbsp;Aussage im gleichen Schreiben, dass Strukturver\u00e4nderungen auch aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden gemacht werden m\u00fcssen. Der Kreistagsabgeordnete Preuschoff sowie die LINKE kritisieren diese Ansicht. Denn unser wohnortnahe Grundversorgung darf nicht dem Wohle der Wirtschaftlichkeit geopfert werden. Weiter ist der Bau eines Zentralklinikums in Windschl\u00e4g sehr kritisch zu sehen, da im selben Zeitraum des Klinikbaus und dar\u00fcber hinaus, dort Tunnelarbeiten f\u00fcr die Untertunnelung Offenburgs geplant sind. Die deutsche Bahn&nbsp;teilte in einem Schreiben an die Kreisr\u00e4te dazu mit, dass \u201e\u00fcber einen langen Zeitraum Emissionen entstehen, die vom Grundsatz her nicht mit einem Klinikstandort vertr\u00e4glich sind.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Skeptisch zu sehen ist auch die Teilnahme von OB Braun an der Kreistagssitzung vom 25.07.2017, obwohl er in der Sitzung vom 12.06.2018 diese verlassen musste, nachdem OB Klaus Muttach darauf hingewiesen hat, dass Braun in der Sache befangen ist. Die LINKE Ortenau ist der Meinung, dass auch die Sitzung, bei der das Modell Landrat beschlossen wurde erneut \u00fcberpr\u00fcft werden muss, da ihrer Meinung nach OB Braun auch schon zum dortigen Zeitpunkt befangen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Linke ruft deshalb alle Ortenauer dazu auf sich an den Protesten gegen die Klinikschlie\u00dfungen, am 21.07 um 14:00Uhr am Offenburg Busbahnhof, zu beteiligen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die LINKE Ortenau kritisiert die Antwort des Regierungspr\u00e4sidiums Freiburg auf den erhobenen Einspruch des Kreisrats Preuschoffs zu Klinikschlie\u00dfungen in der Ortenau. 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