{"id":1429,"date":"2020-04-29T12:27:30","date_gmt":"2020-04-29T12:27:30","guid":{"rendered":"http:\/\/linksjugend-solid-bw.de\/stuttgart\/?p=1429"},"modified":"2020-04-29T12:29:15","modified_gmt":"2020-04-29T12:29:15","slug":"hinaus-zum-1-mai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/linksjugend-solid-bw.de\/stuttgart\/2020\/04\/29\/hinaus-zum-1-mai\/","title":{"rendered":"Hinaus zum 1. Mai!"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir unterst\u00fctzen dieses Jahr den Aufruf eines breiten B\u00fcndnisses zum 1. Mai in Stuttgart. Auch ohne den DGB, trotz Corona, wir werden uns den Kampftag der Arbeiter*innenklasse nicht nehmen lassen!<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr weitere Informationen besucht die Aktionsseite: <a href=\"https:\/\/1maistuttgart.noblogs.org\">https:\/\/1maistuttgart.noblogs.org<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Der vollst\u00e4ndige Aufruf:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Heraus zum 1.Mai!<br>\nDie Reichen sollen die Krise bezahlen!<br>\n#nicht auf unserem R\u00fccken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Corona-Krise ist nicht nur eine Bedrohung f\u00fcr unsere Gesundheit. \nIm Schatten der Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung des Virus, organisieren Staat \nund Unternehmen heftige Angriffe auf unsere Lebens- und \nArbeitsbedingungen. Milliarden f\u00fcr Konzerne stehen bereit, w\u00e4hrend f\u00fcr \nuns die Arbeitszeiten verl\u00e4ngert werden. In kaputtgesparten \nKrankenh\u00e4usern sollen die Besch\u00e4ftigten ohne ausreichende \nSchutzausr\u00fcstung die Pandemie bew\u00e4ltigen, w\u00e4hrend in vielen Betrieben \nf\u00fcr den Profit der Aktion\u00e4re ganz normal weitergearbeitet wird. Und \nProtest dagegen soll nicht erlaubt sein?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr unsere Interessen, f\u00fcr unsere Rechte \u2013 heraus zum 1.Mai!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Corona-Pandemie und die damit zusammenh\u00e4ngenden Einschr\u00e4nkungen \nim \u00f6ffentlichen Leben haben den DGB dazu bewogen, bundesweit die \n1.Mai-Demonstrationen abzusagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben uns dazu entschlossen, trotz der Schwierigkeiten, am 1. Mai zu einer \u00f6ffentlichen Versammlung aufzurufen. Warum?<\/p>\n\n\n\n<p>Weil wir es gerade jetzt f\u00fcr notwendig halten, ein klares Zeichen \ndagegen zu setzen, dass die aktuellen und kommenden Krisenlasten auf uns\n Lohnabh\u00e4ngigen abgew\u00e4lzt werden \u2013 und genau diese Entwicklung zeichnet \nsich im Schatten der Virusbek\u00e4mpfung gerade ab: Massenentlassungen im \nMetall- und Elektrobereich, viele kleinere Gastro-Gesch\u00e4fte die bereits \nInsolvenz anmelden mussten, h\u00f6here Arbeitsbelastung im immer schon \nschlecht bezahlten Gesundheitsbereich, 12 Stunden Tage und ein \nKurzarbeitergeld, das zum \u00dcberleben kaum reicht. Auch im Einzelhandel \nmassenhaftes Arbeiten ohne ausreichende Schutzausr\u00fcstung\u2026 Und die \nKrisenfolgen kommen erst noch!<\/p>\n\n\n\n<p>Weil wir es nicht stillschweigend hinnehmen k\u00f6nnen, wenn der \nNotstandsmodus benutzt wird, um Freiheitsrechte abzuschaffen, die \nKontrolle und \u00dcberwachung der Bev\u00f6lkerung voranzutreiben und die Pr\u00e4senz\n der Bundeswehr im Inneren auszubauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil es nicht sein kann, dass wir in nicht-notwendigen Bereichen \nzusammen mit zum Teil hunderten anderen, ohne ausreichend \nSchutzma\u00dfnahmen weiter arbeiten m\u00fcssen \u2013 dagegen aber nicht protestieren\n d\u00fcrfen!<\/p>\n\n\n\n<p>Weil wir die verschiedenen Ans\u00e4tze f\u00fcr Protest, Organisierung und \nWiderstand gerade jetzt in die \u00d6ffentlichkeit tragen wollen. Es sind so \nwichtige K\u00e4mpfe, die jetzt nicht im \u201cstay-at-home-Modus\u201d verebben \nd\u00fcrfen: Frauen, die sich dagegen wehren, in schlecht bezahlte und \nprek\u00e4re Arbeitsverh\u00e4ltnisse gedr\u00e4ngt zu werden, dagegen, dass sie \nzus\u00e4tzlich den Gro\u00dfteil der h\u00e4uslichen Reproduktionsarbeiten verrichten \nm\u00fcssen, au\u00dferdem noch den Schulunterricht sowie Kita-Betreuung mit \n\u00fcbernehmen und jetzt sogar noch mehr allt\u00e4glicher patriarchaler Gewalt \nausgesetzt sind. Die Solidarit\u00e4t mit den Gefl\u00fcchteten, die unter \nmenschenunw\u00fcrdigen und gesundheitlich unverantwortlichen Bedingungen in \nLagern auf den griechischen Inseln festgehalten werden, oder hier in \nDeutschland in Massenunterk\u00fcnften eingesperrt werden.Die K\u00e4mpfe von \nMieter*innen gegen Mieterh\u00f6hungen und Zwangsr\u00e4umungen und f\u00fcr die \nEnteignung gro\u00dfer Immobilienspekulanten. Proteste f\u00fcr eine \nsozial-\u00f6kologische Transformation und gegen eine Politik, die das Klima \ndem Profit opfert. Die Corona-Pandemie zeigt, dass diese K\u00e4mpfe \nzusammengeh\u00f6ren und wir eine solidarische Alternative zum Kapitalismus \nbrauchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil diese Krise nicht auf unseren R\u00fccken abgew\u00e4lzt werden darf, \nsondern von denen bezahlt werden soll, die in den letzten Jahren mit \nunserer Arbeitskraft fette Profite eingefahren haben! Die Reichen, die \ndaran verdient haben, dass unser Gesundheitssystem immer weiter \nkaputtgespart und privatisiert wurde, sollen bezahlen!<\/p>\n\n\n\n<p>Kurzum: Wann, wenn nicht jetzt, am 1. Mai, unsere Anliegen, \nForderungen und Perspektiven zusammenbringen? Wir verst\u00e4rken dabei kein \nInfektionsrisiko, wir rufen alle auf Atemmasken und Handschuhe zu tragen\n und die Mindestabst\u00e4nde einzuhalten!<\/p>\n\n\n\n<p>Kommt am 1.Mai um 12 Uhr zum Marktplatz!<br> Die Reichen sollen zahlen! #nicht auf unserem R\u00fccken<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir unterst\u00fctzen dieses Jahr den Aufruf eines breiten B\u00fcndnisses zum 1. Mai in Stuttgart. Auch ohne den DGB, trotz Corona, wir werden uns den Kampftag der Arbeiter*innenklasse nicht nehmen lassen! 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