LINKE spricht sich für Lernziel “Sexuelle Vielfalt” im Bildungsplan aus

DIE LINKE Baden-Württemberg begrüßt die Verankerung des Lernziels, das Wissen von Schülerinnen und Schülern über das Thema “sexuelle Vielfalt” im neuen Bildungsplan 2015 zu fördern. DIE LINKE fordert die grün-rote Landesregierung auf, nicht dem Druck ewig-gestriger Kirchenfunktionäre und homophober Petitionssteller nachzugeben. Der Bildungsplan muß zügig eingeführt werden. “Die Akzeptanz verschiedener Lebens- und Liebesweisen und Familienmodellen ist keine Indoktrination, wie es die beiden Landeskirchen postulieren. Toleranz ist notwendig in einer offenen, demokratischen Gesellschaft”, so Edmond Jäger, Mitglied im Landesvorstand.

Weil Homosexuelle nach wie vor diskriminiert werden, ist dieser Schritt zu begrüßen. Dass die Sexualerziehung in Zukunft nicht mehr nur im Biologieunterricht, sondern fächerübergreifend stattfinden soll, ist eine überfällige Abkehr vom Verständnis des Sexualkundeunterrichts als reiner Gefahrenabwehrpädagogik. Jäger weiter: “Wir begegnen sexueller Vielfalt allerorten. Der Umgang damit sollte auch in der Schule erlernt werden. Dies beinhaltet auch die Abbildung von der Mann-Frau-Ehe abweichender Lebensmodelle in den Unterrichtsmaterialien. Homosexualität sollte genauso wie Heterosexualität von den Schüler*innen als normal betrachtet werden.”

Ergänzend dazu Kilian Flaig, vom Landesarbeitskreis (LAK) Bildung der Linksjugend [‘solid] Baden-Württemberg: “Dass CDU-Fraktionschef Peter Hauk sich hinter die unsägliche Petition gestellt hat, ist bedauerlich. Das macht deutlich, dass die CDU keine Alternative zur gegenwärtigen Landesregierung ist.”

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