[VS] Stadtjugendplenum: Ab dem 25. Mai 2016 wieder regelmäßig!

Alle reden vom Wetter - Wir nicht.

 

Ab dem 25. Mai 2016 findet das Stadtjugendplenum der Linksjugend [’solid] Villingen wieder regelmäßig jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat statt.

Alle zwei Wochen öffnen die Pforten des Stadtjugendplenums jeweils um 18:00 Uhr im Jugend- und Kulturzentrum K3 (Kalkofenstr. 3a / VS-Villingen) für junge Menschen, die Lust haben, gemeinsam mit uns über die kleine und große Politik in der Welt zu diskutieren.

Kommt zahlreich vorbei, wir freuen uns auf euch!

[VS] Infostand zu Fluchtursachen am 12.12.

Mit einem Infostand zum Thema „Fluchtursachen“ möchte die Linksjugend [’solid]
Villingen-Schwenningen am Samstagmorgen, den 12. Dezember 2015 in der Villinger
Rietstraße die vielfälltigen Gründe für die Flucht vieler Menschen aus dem Nahen
Osten, den Balkanstaaten und den afrikanischen Staaten näher beleuchten und ein
Bewusstsein über die Situation der Geflüchteten in der Bevölkerung der Doppelstadt
schaffen.

„Vielen Menschen hierzulande ist überhaupt nicht bewusst, warum Menschen aus dem
Balkan oder den afrikanischen Staaten, z.B. Eritrea fliehen müssen, obwohl dort
anders als in Syrien und dem Irak nicht unbedingt Krieg herrscht.“, erklärt Tamar
Cohen, Sprecherin des örtlichen Linksjugend-Ablegers. Dies führe zu vielen
Missverständnissen und der Pauschalisierung vieler Geflüchteter als
„Wirtschaftsflüchtlinge“. „Wir haben uns deshalb vorgenommen, mit einer
Informationstafel und im persönlichen Gespräch mit Passantinnen und Passanten den
Vesuch zu unternehmen, Vorurteile abzubauen und auf Fluchtursachen aufmerksam zu
machen.“

Außerdem möchte die Jugendorganisation Spenden für die Arbeit mit ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfern zu sammeln. „Bereits in der Vergangenheit konnten wir mit
Konzerten oder der Organisierung des Antirassistischen Fußballturnieres Geld
sammeln, welches vor allem Refugio Villingen-Schwenningen zu Gute kam.“, so die
Sprecherin. Refugio arbeitet mit traumatisierten Geflüchteten und hat laut den
Jugendlichen jede Unterstützung verdient, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Organisation einen wichtigen Beitrag in der Arbeit mit Geflüchteten leistet.

Darüber hinaus, soll mit dem Infostand eine gemeinsame Veranstaltung der
Linksjugend [’solid] und der Linkspartei mit Christian Schaft am Abend des 12.
Dezembers im Martin-Luther-Haus beworben werden. Schaft, Mitglied des Landtages
in Thüringen und des dortigen Flüchtlingsrates konstatiert: „Ohne die vielen
ehrenamtlichen Helfer*innen wäre die aktuelle Herausfordung nicht zu stemmen,
daher muss die Zivilgesellschaft, aber auch der Staat sie viel mehr unterstützen.“

[VS] Einladung zum Vortrag mit Frank Tempel (MdB)

Vortrag: Frank Tempel (Vorderseite)

Weltweite Cannabis-Prohibition:

Hanf war bis in die 1920er Jahre aufgrund seiner Vielfältigkeit als Wirkstoff sehr beliebt und wurde ganz normal als Schmerzmittel in Apotheken verkauft. Doch synthetische Medikamente drängten auf den Markt und auch die Papierindustrie sah sich in Konkurrenz zu der billigen Pflanze. Der Geschichte nach gab es den ersten weltweiten Illegalisierungsvorstoß auf der Genfer Opiumkonferenz 1925. Dort wurde, aufgrund der Initiative der Türkei und Ägypten, Cannabis ebenfalls auf die Drogenkontrolliste gesetzt. Mit dem Aufkommen der Kunstfaserindustrie wurde der Lobbyistendruck – man arbeitete mit Diffamierungskampagnen, falschen Studien und völlig überzogenen Zeitungsartikeln – auf die US-Regierung so groß, dass Cannabis letzten Endes verboten wurde. Dieser Druck wurde mit dem Verbot in den USA durch die amerikanische Regierung auf den Rest der Welt ausgeweitet, was zu einer weltweiten Cannabis-Prohibition führte.

Umdenken in der Gesellschaft?
Im Jahr 2015 sieht die Welt aber schon wieder anders aus: In einigen Bundesstaaten der USA, sowie Uruguay haben sich die Konsument*innen die Legalität der Droge Cannabis erkämpft und auch in anderen Staaten der Welt wehen neue Winde und ein Richtungswechsel bahnt sich an – Auch in Deutschland?
Wir wollen am 09. Oktober zusammen mit Frank Tempel (MdB, Drogenpolitischer Sprecher der Partei Die Linke) über die Vor- und Nachteile einer Cannabis-Legalisierung sprechen und anschließend eine Diskussion mit den anwesenden Teilnehmer*innen der Veranstaltung führen. Eingeladen sind alle Interessierten in Villingen-Schwenningen und Umgebung.

Alkohol im Vergleich mit Cannabis:
Ungefähr 2 Mio. Menschen konsumierten im letzten Jahr Cannabis, etwa 270.000 davon sind Dauerkonsumenten (was nicht immer mit Abhängigkeit einhergeht). Todesfälle unmittelbar durch Cannabis sind nicht bekannt, denn Cannabis ist nicht letal – Diese Aussage trifft aber durchaus auf die „Volksdroge“ Alkohol zu. An den Folgen ihres Alkoholkonsums sterben allein in Deutschland jedes Jahr um die 70.000 Menschen, das entspricht gut 9% aller Todesfälle, berichtet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Probleme mit Alkohol haben laut BZgA 9,5 Mio. Deutsche zwischen 18 und 64 Jahren, 1,3 Mio. seien abhängig. Damit ist Alkohl das am weitesten verbreitete Suchtmittel in Deutschland.
Trotzdem ist Alkohol legal, Cannabis aber nicht. Die Cannabis-Prohibition hat einen illegalen Markt geschaffen auf dem viel Geld verdient wird und vor allem die kleinen Konsument*innen kriminalisiert werden.


Wir fordern deshalb, gebt endlich das Hanf frei, damit die Qualität steigt, der Medizin ein einzigartiges Produkt besser zugänglich gemacht wird, dem Schwarzmarkt die Existenz entzogen und die Justiz entlastet wird.

[VS] Einladung zum Antirassistisches Fußballturnier 2015

 

Antirassistisches Fußballturnier 2015

Deutschland 2015: „Besorgte Bürger*innen“ (aka. Nazis, Pegidiot*innen) hetzen gegen Asylsuchende, greifen Asylsuchende und ihre Unterstützer*innen, sprengen Autos in die Luft und zünden Asylunterkünfte an. Der Staat verschärft die Asylgesetze und schiebt die Menschen eiskalt zurück in das Elend ab, das er selbst mit zu verantworten hat… Es ist ekelhaft!

Und wer denkt, es gäbe nur in Sachsen Probleme mit Rechten, der hat noch nie in die Kommentarspalten des Südkuriers oder Schwarzwälder Boten geschaut, wenn das Thema behandelt wird…

Menschen flüchten aus Angst vor Krieg, Hunger, Verfolgung und Armut ins reiche Europa und werden von einem wütenden Mob begrüßt – Ist das die berühmte deutsche/europäische Willkommenskultur?

Für alle, die nicht mehr zusehen, die flüchtende Menschen nicht abweisen, sondern ihnen helfen wollen wird es Zeit Flagge zu zeigen! Das Antirassistische Fußballturnier bietet die Möglichkeit Geflüchtete willkommen zu heißen, gute Initiativen, wie z.B. Refugio und ProAsyl zu unterstützen und sich mit anderen zu vernetzen. Zeit, dass wir den Refugees zeigen, dass es in Villingen-Schwenningen Menschen gibt, die sie freundlich begrüßen und in ihrer Mitte aufnehmen wollen, deshalb findet am 20. September ab 10 Uhr dieses Antirassistische Fußballturnier auf dem Sportplatz Hilben in VS-Schwenningen statt!

Jede*r kann ein Team anmelden, dabei muss jedes Team aus min. 6 Leute (1 Torhüter*in, 5 Feldspieler*innen, +Auswechselspieler*innen) bestehen und einen coolen Namen tragen. Meldet einfach euer Team mit einer Mail an vs@linksjugend-solid-bw.de an! Zu gewinnen gibt es tolle Preise, u.a. Karten fürs Basketball und diverse Getränkegutscheine, z.B. für das Limba oder das Schlössle!

Für die Zuschauer*innen am Turniertag ist der Eintritt selbstverständlich frei! Es gibt leckeres Essen (ominivor, also mit Fleisch und vegan) von der Black Forest Hells Kitchen und kalte Getränke zum Selbstkostenpreis!

Wir freuen uns auf euch!