Aktion zum Hambi

Wie geplant fand auch alles statt. wir hatten gemeinsam mit attac und deren Weltkugel (auf den Bildern nicht zu übersehen) unseren Infostand. Daneben waren zahlreiche handgemalte Schilder mit den Begriffen von Ende Gelände aufgestellt. Wir halten das was RWE in den letzten Monaten und Wochen im Hambi getan hat für nicht tragbar und zum Glück sahen das die meisten Haller*innen ebenso, wir erhielten sehr viel zuspruch für die Aktion und auch einen kruzen Bericht im Haller Tagblatt. Also eine gelungene erste Aktion.

Auch zuspruch gab es von Wolfgang Kämmerer, dem Sprecher der ökologischen Plattform der LINKEN, laut seinen Worten ist es wichtig, dass Leute für eine neue Klimapolitik demostrieren und somit Druck auf die Regierung ausüben. Gerade auch weil im Jahr 2016 die Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien so massiv gesenkt wurden, dass es noch über 100 Jahre (!) dauern würde um eine Komplettversorgung damit zu garantieren. Daher muss hier schnell ein Wandel her und für den diesen Wandel war auch unsere Aktion.

Der Vortrag selbst war für einen Samstagabend mit Länderspiel gut besucht und es gab eine längere Diskussion am Ende.

Als linksjugend möchten wir uns bei allen die da waren und uns geholfen haben bedanken und auch bei Wolfgang Kämmerer, der extra aus Stuttgart gekommen ist um uns über dieses Thema zu informieren.

Aktion zum Hambi kommt!

Am 13. Oktober 2018 starten wir unsere große Aktion für den Hambacher Forst. Wir fordern selbstverständlich dessen Erhalt, allerdings auch den Ausstieg aus der Kohleenergie und den Stopp von sämtlichem Kohleabbau. Es ist ein Irrsinn, dass ein uralter Wald einem Energieträger weichen muss, welcher in ein paar Jahren vermutlich nicht mehr verwendet wird.

Auch wenn sich am Ende gezeigt hat, dass RWE mit der Rodung und die Polizei mit dem Verbot einer Demo im Unrecht waren und nach einer Klage des BUND die Sachlage erst noch geprüft werden muss, wurden dennoch wurden die Aktivist*innen aus dem Wald vertrieben und deren Baumhäuser zerstört. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt sich für den Erhalt des Hambi und für alle durch den Kohleabbau bedrohten Gebiete einzusetzen.

Um 10.00 Uhr starten wir am Milchmarkt in Schwäbisch Hall unsere Aktion mit einem Flashmob und einem Infostand. Um 19.00 Uhr wird dann Wolfgang Kämmerer von der ökologischen Plattform der LINKEN das Thema in einem Vortrag beleuchten und einiges Hintergrundwissen vermitteln, im Haus der Bildung (Raum N 107).

Wir freuen uns auf Euer kommen.

Demo für den Kohleausstieg – Hambi bleibt!

Okay, klar der Hambacher Forst ist weit weg und hier in der Gegend gibt es kaum Kohleabbau. Aber trotzdem finden wir es ist richtig und wichtig ein klares Zeichen zu setzen, denn wenn irgendwo Braunkohle verbrannt wird und dafür auch noch Wälder abgeholzt werden, leidet das ganze Klima darunter. So kommt es Global zu Unwettern und Dürren, es werden vor allem wieder die getroffen, die niemals Kohle abgebaut haben und für diese Politik nichts können.

Der Hambacher Forst selbst, wird durch das Unternehmen RWE gerodet, was schon seit Jahren prosteste von allen Seiten auslöst. Auch die Linksjugend [‘solid] ist schon immer dabei und einige unserer Genoss*innen sitzen mit im Camp der Besetzer*innen. Daher gilt auch ihnen unsere Solidarität.

 

Wir bitten Euch zu unseren Treffen zu kommen und uns mit Euren Ideen und Vorschlägen zu helfen, der Termin der Demo dann wird hier bekanntgegeben. Wir freuen uns auf Euch!

 

von Simon P. Brecht, Kreissprecher der Linksjugend [solid] Schwäbisch Hall und Hohenlohe

Danke für den 1. Mai

Die Linksjugend [‘solid] Schwäbisch Hall und Hohenlohe hatte am 1. Mai 2018 einen ihrer ersten großen Auftritte auf der Demo in Schwäbisch Hall. Los ging es um 10:30 Uhr am Arbeitsamt, zuvor haben wir allerdings noch unser Transpi gemalt welches man auf dem Bild oben sehen kann. Nach einer absulut großartigen Rede zum Einstieg setzte sich der Demozug, bestehend aus etwa 200 Personen in Bewegung Richtung Innenstadt, wo dieser dann im Spitalhof eintraf. Die danach folgenden Redebeiträge, gehalten von Sprechern des DGB, der IG Metall und ver.di brachten den immer wahnsinniger werdenten Kapitalismus gut zum Ausdruck und auch der Angriffskrieg der Türkei in Efrin blieb nicht unerwähnt. Die Forderung von 35 Tagen Urlaubsanspruch wurde endlich ebenfalls wieder erhoben und wir finden auch, dass es Zeit dafür ist.

Unser Dank gilt dem DGB für diese tolle Veranstaltung, aber vorallem der IG Metall Jugend, die mit uns gelaufen sind und echt gute Musik dabei hatten – wir freuen uns auf mehr mit Euch!

von Simon P. Brecht, Kreissprecher der Linksjugend [solid] Schwäbisch Hall und Hohenlohe

200 Jahre Karl Marx

Erklärung der Historischen Kommission der Partei DIE LINKE zum 200. Geburtstag von Karl Marx

Vor 200 Jahren, am 5. Mai 1818, wurde Karl Marx geboren. Er hob gemeinsam mit Friedrich Engels die Kritik der politischen Ökonomie und die Philosophie auf eine neue Stufe und gab somit der entstehenden sozialistischen Bewegung wissenschaftliche sowie praktische Impulse.

Marx war ein politischer Mensch. In seinen Schriften baute er auf die Philosophie des deutschen Idealismus, die britischen Nationalökonomen und die vornehmlich französischen Sozialutopisten auf. Hieraus wurde der wissenschaftliche Sozialismus begründet, in Abgrenzung zu ausgemalten Utopien eines zukünftigen Kommunismus und mit dem Anspruch, die sozio-ökonomischen Zusammenhänge der bürgerlichen Gesellschaft wissenschaftlich erklären zu können. Marx und Engels wollten ergründen, wie die kapitalistische Produktionsweise und die auf ihr basierende bürgerliche Gesellschaft entstanden sind und wie sie funktionieren. Read more

Linksjugend in Schwäbisch Hall gegründet

Schwäbisch Hall – Am vergangenen Freitag trafen sich zum ersten Mal die Mitglieder der Partei die Linke unter 35 Jahren um gemeinsam eine Jugendorganisation in den Kreisen Schwäbisch Hall und Hohenlohe zu gründen. Im Parteibüro der Linken begann der Abend mit der Unterzeichung der Gründungsurkunde, es wurde rege diskutiert und die Tagesordnung abgearbeitet. Die Sitzungsleitung teilten sich Simon Brecht, aus Bretzfeld welcher für das Amt des Kreissprechers kandidierte und der Haller Cedric Schiele, welcher als Jugendbeauftragter der Partei an der Entstehung der Jugendorganisation mitgewirkt hatte. Die Kreissprecherin der Linken Kamilla Schubert sprach ein kurzes Grußwort, in welchem sie ihre Freude über die Gründung zum Ausdruck brachte und frei nach Goethe schloss, man müsse jung sein, um große Dinge zu tun. Die Linksjugend gab sich einstimmig eine Satzung und wählte – ebenfalls einstimmig – Simon Brecht zum Kreissprecher. Er betonte, dass vor allem die Mitgliedergewinnung, die eigene inhaltliche Positionierung und Aktionen gegen soziale Ungerechtigkeiten in der Region die Ziele der Linksjugend in diesem Jahr seien. Zu seinem Stellvertreter wurde der 17-Jährige Haller Jakob Willnow gewählt. Des weiteren sind im Vorstand, David Jäger, Kamilla Schubert und Cedric Schiele vertreten. Der zuletzt Genannte, sprach von einem wichtigen Zeichen, dass auch die Jugend in Schwäbisch Hall und Hohenlohe, die Ungerechtigkeiten im Kreis, zum Beispiel beim praktisch nicht vorhandenen Sozialen Wohnungsbau , sehe und dagegen ankämpfe. In der Satzung spricht sich die Linksjugend im Kreis, dafür aus, Verteilungsgerechtigkeit herzustellen, die ökologische Wende voran zu treiben und gegen jede Art von Krieg zu kämpfen.

 

von Cedric Schiele, Jugendbeauftragter

Homophobie ist nicht diskutabel – kein Zurückrudern!

Die Linksjugend [‘solid]Baden-Württemberg kritisiert das Zurückrudern von GEW und Landesregierung in Sachen Bildungsplan und fordert zur konsequenten Umsetzung desselben auf.

Die Pläne, in Schulen verstärkt die Akzeptanz aller Geschlechter und Liebesformen zu fördern, sorgten in den letzten Wochen für heftige Debatten. Bildungsplangegner betonten immer wieder, sie seien nicht homophob oder transphob, sondern fänden lediglich das Thema übergewichtet oder nicht richtig platziert. Man mag über Gewichtung und Zeitpunkt, wann Jugendliche aufgeklärt werden sollten, diskutieren. Doch ein Blick auf die Demonstrationen der Bildungsplangegner zeigt, dass es sehr wohl um Homophobie und Diskriminierung von Menschen die nicht der zweigeschlechtlichen Norm bzw. von Andersliebenden geht.  Homosexuelle Menschen werden dort mit Kinderschändern gleichgesetzt, Aufklärung über unterschiedliche Familienmodelle werden umgedeutet in „Sexunterricht“. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, setzten die Konservativen bei der letzten Demo Nazi-Aktivisten als Ordner ein, die unter anderem für ihre Gewaltbereitschaft bekannt sind.

Vor diesen Menschen, die ironischerweise die Notwendigkeit von konsequenter Aufklärung und Bekämpfung von Diskriminierung zweifelsfrei belegen, droht die Landesregierung einzuknicken.

Sven „Gonzo“ Fichtner, Sprecherratsmitglied der Linksjugend [‘solid] Stuttgart und Kreisvorstandsmitglied von Die LINKE Stuttgart, ist enttäuscht vom Zurückrudern der GEW und der Landesregierung. Er hatte Anfang Februar die erste Demonstration der Bildungsplanbefürworter angemeldet.  „Es kann nicht sein das man jetzt für eine Verschiebung des Bildungsplans ist und somit einen Hofknick vor den Homophoben macht. Die Demos haben deutlich gezeigt wie wichtig es ist, dass das Thema sexuelle Vielfalt endlich in die Schulen kommt. Reaktionäre Aktionen dürfen nicht das Ziel torpedieren“, erklärt Fichtner.

Die Linksjugend [‘solid] ruft alle fortschrittlich gesinnten Gruppen und Einzelpersonen dazu auf, an dem Thema dranzubleiben und den Homophoben nicht das Feld zu überlassen, weder in den Schulen, noch in den Parlamenten, noch auf der Straße und im Alltag. Die Akzeptanz und Gleichberechtigung aller Geschlechter und einvernehmlichen Liebesformen muss unser Ziel bleiben und ist nicht verhandelbar.