Amelie Vollmer zur Verkehrswende in der Ortenau

“Dem Ortenaukreis scheinen Menschen ohne Auto egal zu sein. Das muss sich endlich ändern!”

Amelie Vollmer

Bist du angewiesen auf Bus und Bahn? Gerne auch mal ohne Auto unterwegs? Oder möchtest du dich alternativ für deine Umwelt fortbewegen? Die Ersatzmöglichkeiten für das Auto, wie Fahrrad, Bus und Bahn, werden immer breiter genutzt, und doch fokussiert sich die Ortenau nicht primär für den Ausbau des Nahverkehrs, sondern im Überwiegenden für den Individualverkehr. Somit geht man keinen aktiven Schritt näher zur Verbesserung unserer Umwelt, sondern bewegt sich stattdessen drei Schritte zurück und erschwert den Menschen, die sich abseits des Autoverkehrs fortbewegen, das Leben.

So fahren die Züge tagsüber meist nur stündlich und spät Nachts kaum mehr, wodurch die flexible Fortbewegung stark eingeschränkt wird. Selbst das Anfahren der Bahn mit nur wenigen Zugwaggons scheint besonders Morgens um die Schul- und Arbeitswegzeiten sehr surreal – morgendliches Gequetsche unter sehr fraglichen Preisbedingungen.

Zudem ist die Nutzung des Fahrrads, trotz ihres guten gesundheitlichen und umwelttechnischen Aspektes, mit vielen Nachteilen begleitet, die sich eigentlich verhindern lassen könnten. Noch ist das Radfahren an vielen Orten mit einem sehr hohen Risiko verbunden. Die Sicherheit der Fahrradfahrenden würde durch weitreichendere Ausbauten von Fahrradwegen gesichert werden. Auch die Flexibilität des Fahrrads ist städte-/dörfer-übergreifend sehr schwierig. Denn nur in den Bahnen, welche sowieso nur mäßig fahren, ist die Mitnahme von Fahrräder erlaubt, jedoch nicht zu jederzeit kostenlos. Doch das ist zu wenig! Auch in Bussen soll, in begrenzter Zahl, die Mitnahme der Fahrräder eine Selbstverständlichkeit werden.

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